MAN Truck & Bus Deutschland: 50 neue Mietstützpunkte

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MAN lebt bereits Web 2.0

Als erster Nfz-Hersteller hat MAN zur IAA eine eigene Messe-App auf den Markt gebracht. „Wir können mit 2.500 Downloads von einem Erfolg sprechen und halten an der Strategie fest, auch neue Kommunikationswege zu beschreiten“, sagte Pöllmann. Es sei zu beobachten, dass sich Fahrer wie auch Spediteure oder Geschäftsführer mit den Themen Web 2.0 und Social Media vertraut machen. Aus diesem Grund sammelt der Nutzfahrzeughersteller schon seit knapp zwei Jahren Erfahrungen in diesem Bereich und holt sich Feedback aus seiner Kundschaft.

„Die Zukunft des mobilen Internets bietet viele Möglichkeiten. Wer weiß wie lange es noch dauert, bis sich ein Fahrer zum Beispiel online einen Parkplatz auf einer Autobahnraststätte reservieren kann“, so Pöllmann.

MAN Top-Used-App

Neben der Messe-App veröffentlichte MAN zur IAA noch die Anwendung „TopUsed Fahrzeugfinder“ für seinen Online Marktplatz www.man-topused.com. Damit können Kunden mobil und mehrsprachig über Smartphones gebrauchte Lkw von MAN suchen. Die Software entwickelte der Celler Dienstleister „AutoDo!“.

Normen unterbinden Effizienz

Kritik äußert Pöllmann hingegen an der bisherigen Gesetzgebung und Normierung von Fahrzeuglängen: „Mit unser Studie MAN Concept S erreichen wir einen Luftwiderstandswert, wie man ihn bislang nur bei Pkws erzielen konnte. Um die Ladekapazität nicht einzuschränken, bedarf es hierfür eines verlängerten Fahrzeugs. Damit könnten wir den Güterverkehr mit schweren Lkw noch wesentlich effizienter gestalten.“

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Aktuell hat MAN die TGX-Efficient-Line gestartet. Die Sattelzugmaschine soll ohne technisch aufwändige Maßnahmen bis zu drei Leiter Diesel je 100 Kilometer einsparen. Dabei legt MAN Wert auf eine optimale Aerodynamik, verpasst dem Lkw eine Seitenverkleidung, verzichtet auf Drucklufthörner und begrenzt die Höchstgeschwindigkeit auf 85 km/h. „Zudem ist ein Fahrertraining Teil des Pakets. Die Summe dieser Maßnahmen sorgt für eine verbesserte Effizienz unserer Fahrzeuge“, erklärte Pöllmann.

Mit diesen Maßnahmen möchte MAN nicht nur seinen Kunden helfen, Kraftstoff zu sparen, sondern parallel das Image des Güterfernverkehrs verbessern und Umweltkompetenz beweisen.

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