Oldtimerausschuss
Mangel an Fachkräften
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Bei der 11. Sitzung des Ausschusses Old- und Youngtimer ging es unter anderem um den Fachkräftemangel in Oldtimerbetrieben und welche mögliche Lösungen es hierfür gibt – Stichwort Restaurator des Handwerks.
Werden wir Karosserien auch künftig noch mit traditionellem Karosserielot verzinnen können? Genau das will die EU untersagen: Sie plant, wie berichtet, bleihaltige Stoffe de facto zu verbieten. „Mehr als 1.300 Unterstützer haben bereits eine entsprechende Petition gegen die Aufnahme dieser Stoffe in die sogenannte Chemikalienverordnung REACH unterschrieben“, berichtete Matthias Kemmer, der Vorsitzende des Ausschusses „Old- und Youngtimer“, kürzlich im Rahmen der Messe Techno Classica in Essen – Hintergründe dazu vermittelt unter www.kfz-betrieb.de der Beitrag mit der Nummer 49812004 (in der Suche eingeben).
Kemmer hatte als ständiger Vertreter des ZDK kürzlich einer Sitzung des Parlamentskreises Automobiles Kulturgut (PAK) des Bundestags beigewohnt, bei dem es unter anderem um genau dieses Thema ging. Und auch bei der letzten Zusammenkunft des privaten Münchner Arbeitskreises „Classic meets future“ nahmen Kemmer und ZDK-Technikreferent Joachim Syha teil. Der Kreis unter der Federführung der Technischen Hochschule Rosenheim hat sich zum Ziel gesetzt hat, ein eigenes Berufsbild „Oldtimermechaniker“ ins Leben zu rufen. „Das ist vor dem Hintergrund unseres Berufsbildungsgesetzes ein extrem aufwendiger und langwieriger Prozess“, stellte der Ausschussvorsitzende klar und verwies auf das Pilotprojekt „Zusatzqualifikation zum Oldtimerexperten“ für Auszubildende, das auf Initiative des ZDK 2010 an 13 Standorten bundesweit gestartet wurde.
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