Marderabwehr: Bleib schön draußen!
Nach der Reparatur von Marderschäden bieten serviceorientierte Werkstätten ihren Kunden oft den Einbau eines Marderabwehrgeräts an. Trotz ausgefeilter Technik ist der Einbau in die prall gefüllten Motorräume aktueller Autos nicht ganz einfach.
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Mardermännchen verteidigen ihr Revier und richten in Motorräumen während der Brunft zum Teil massive Schäden an. Die ungeliebten Beißer stehen jedoch unter Naturschutz und dürfen daher nur außerhalb der Schonzeit (je nach Bundesland meist Mitte Oktober bis Ende Februar) und ausschließlich von Jägern gejagt werden – allen anderen drohen hohe Geldstrafen bis zu 5.000 Euro.
Geplagten Autobesitzern bleibt daher nur das Vergrämen der flinken Räuber – vom Hasendrahtrahmen über Hundehaarbeutel bis hin zu chemischen Abwehrgeruchsstoffen und Blinkleuchten reicht die breite Palette mehr oder weniger günstiger und meist unwirksamer Abwehrmaßnahmen. Den besten Schutz bieten nach allgemeiner Überzeugung elektrische Systeme, die das Tier mit Ultraschallwellen und Stromschlägen nach dem Weidezaunprinzip aus den irrtümlich für Wohnhöhlen und Spielplätze gehaltenen Motorräumen vertreiben sollen.
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