Classic-Engagement Markenkorn

Von Steffen Dominsky 9 min Lesedauer

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Er ist das Destillat aus 140 Jahren Unternehmensgeschichte: der Markenkern von Mercedes-Benz. Um ihn stärker herauszuschälen, haben die Schwaben mit „Heritage“ das Thema Klassik auf deutlich breitere Räder gestellt. Ein Besuch bei Reifen, Felge & Co.

Bislang restaurierte und wartete das Classic-Center von Mercedes-Benz vor allem konzerneigene Fahrzeuge. Künftig wird sich das Team um Peter Schoren auch um Kunden-Oldtimer kümmern.(Bild:  Mercedes-Benz)
Bislang restaurierte und wartete das Classic-Center von Mercedes-Benz vor allem konzerneigene Fahrzeuge. Künftig wird sich das Team um Peter Schoren auch um Kunden-Oldtimer kümmern.
(Bild: Mercedes-Benz)

Ein Korn besteht aus Körnern. Und jedes verfügt über einen Kern. Vieles verfügt über Kerne. Vieles? Alles! Egal ob Atom oder biologische Zelle: Ohne Kerne gäbe es das alles hier nicht. Folglich haben Kerne eine große Bedeutung. Nicht nur im Tatsächlichen, auch im Übertragenen. Beispielsweise im Wirtschaftlichen. So ist auch ein „Marken-Kern“ etwas ziemlich Wichtiges. Doch einen solchen, Herzstück und zentrale Aussage einer Marke, bekommt man nicht in die Wiege gelegt. Man muss ihn sich erarbeiten. Das weiß in Sachen Automobil niemand besser als der Erfinder desselben: Mercedes-Benz. Ein Mercedes ist ein Mercedes – Punkt.

Doch so wie es in der Physik kein Perpetuum Mobile 1. Ordnung gibt – etwas, was sich für immer bewegt, wenn es einmal angestoßen wird –, genauso wenig gibt es ein solches in Sachen Markenkern. Auf gut Deutsch: Von nichts kommt nichts. „Deshalb haben wir uns vor fünf Jahren entschieden, Mercedes-Benz Classic, den zentralen Bestandteil unserer strategischen Markenbildung, neu zu positionieren und seine Bedeutung zu schärfen“, erklärt Marcus Breitschwerdt, Executive Vice President Mercedes-Benz AG und CEO Mercedes-Benz Heritage GmbH gegenüber »kfz-betrieb«. Und genau aus diesem Grund haben die Schwaben Letztere gegründet.