Citroën Marktanteil und Elektrifizierung im Fokus

Von Jens Rehberg 2 min Lesedauer

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Im Zuge der Neuausrichtung der Marke will Citroën bezahlbare Mobilität zu klaren, transparenten Preisen anbieten – dafür fährt der Importeur bereits seit über einem Jahr eine Net-Preis-Strategie. Wir haben beim deutschen Markenchef nachgefragt, wie es so läuft.

Preis-Leistung im Mittelpunkt: Der vollelektrische E-C3 kostet in der Basis-Ausführung unter 25.000 Euro.(Bild:  Stellantis)
Preis-Leistung im Mittelpunkt: Der vollelektrische E-C3 kostet in der Basis-Ausführung unter 25.000 Euro.
(Bild: Stellantis)

Im vergangenen Jahr war Thomas Goldboom, Geschäftsführer der Citroën Deutschland GmbH, schon knapp dran an der Zwei-Prozent-Marktanteilsmarke – laut dem Importeur das beste Ergebnis der letzten 14 Jahre. Dieses Jahr soll es auf jeden Fall klappen. Dabei war der Start ins neue Verkaufsjahr 2025 noch etwas verhalten: Mit rund 11.700 Einheiten brachte das Stellantis-Fabrikat mit dem Doppelwinkel im ersten Quartal ein gutes Viertel weniger Volumen auf die hiesigen Straßen wie im Vorjahreszeitraum. Citroën C3 und C4 blieben dabei deutlich hinter den Vorjahreszahlen zurück.

„Die ersten Monate des Jahres müssen im Gesamtkontext unserer langfristigen Strategie betrachtet werden“, betont Thomas Goldboom auf Anfrage und will den Jahresbeginn als Übergangsphase verstanden wissen. „Der Produktions- und Auslieferungshochlauf unserer Volumenmodelle, insbesondere des C3 und des vollelektrischen E-C3, ist in vollem Gange. Zudem haben die Erstausstattungen des neuen Citroën C3 Aircross und E-C3 Aircross die Händler erreicht.“ In der zweiten Jahreshälfte folge dann die Markteinführung des neuen Citroën C5 Aircross. „Diese Phase des Umbruchs zwischen Auslauf und Neueinführung ist entscheidend für den erfolgreichen Hochlauf und die zukünftige Marktpositionierung“, so Goldboom. Zugleich ist er davon überzeugt, alle Pfeile im Köcher zu haben, um das ambitionierte Vertriebsziel am Jahresende noch zu erreichen. „Unser Modellportfolio sowie der Kaufvertragseingang, vor allem im Privatkunden- und Gewerbekundenkanal, liegen derzeit auf Topniveau – und das, obwohl noch wichtige Produktneuheiten und Impulse ausstehen.“