Marktstart T6: Reibungslose Übergabe geplant

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Einstiegspreis bei 20.990 Euro netto

Der T6 startet wie sein Vorgänger in den drei Kategorien Nutzfahrzeug (Kastenwagen, Pritsche, Doppelkabine und Kombi), den für den beruflichen und privaten Einsatz konzipierten Großraumlimousinen (Multivan und Caravelle) sowie dem Freizeitmobil California. Der Einstiegspreis für die Ecoprofi-Variante liegt ohne Mehrwertsteuer bei 20.990 Euro. In Verbindung mit dem 82 PS (62 kW) starken TDI beginnen die Preise des neuen Transporters bei 23.035 Euro (netto). Im Vergleich zum Vorgängermodell bedeutet dies eine Preisreduzierung von 1.490 Euro (netto).

Da der T6 weiterhin die Plattform des T5 nutzt, ändert sich bei den Abmessungen und Ladevolumen nichts. Das Motorenprogramm umfasst vier neue Dieselmotoren und zwei TSI Benziner. Das Spitzenmodell ist der 2,0-TDI-Bi-Turbo mit 204 PS und einem maximalen Drehmoment von 450 Nm zwischen 1.400 bis 2.400 U/min an. Damit läuft der dieselangetriebene VW Bus erstmals über 200 km/h. Je nach Leistung sind die Motoren mit einem 5- oder 6-Gang-Schaltgetriebe oder mit einem 7-Gang-DSG gekoppelt und verfügen serienmäßig über ein Start-Stopp-System. Viele Varianten, ungeachtet der Getriebeversion, können auch mit Allradantrieb bestellt werden. Damit verfügt der T6 über mehr als 500 Modellvarianten.

Besonders stolz ist Scholz beim Transporter der sechsten Generation auf den Verbrauch: „Wir haben in allen Motorisierungsstufen den Wettbewerber schlagen können. Der T6 ist beim Kraftstoffverbrauch der Maßstab seiner Klasse“. Während sich einige Mitbewerber durch die Umsetzung der strengen Abgasnorm EU6 bei den Verbrauchswerten verschlechtert haben, konnte Volkswagen laut Scholz rund 15 Prozent Einsparung erzielen. Damit sparten die neuen Motoren rund einen Liter Kraftstoff gegenüber der Vorgängergeneration.

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Damit vor lauter Sparen der Fahrspaß und die Sicherheit nicht zu kurz kommen, bietet Volkswagen im T6 die adaptive Fahrwerksregelung DCC an, wo per Knopfdruck zwischen komfortablen, sportlichen und normalen Fahrstil gewählt werden kann. Bei Allradmodellen kann optional ein Bergabfahrassistent bestellt werden. Weitere Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme aus dem Pkw-Bereich, die im T6 Einzug halten, sind das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ und die automatischen Distanzregelung „ACC“. „Front Assist“ erkennt mittels Radar kritische Abstände zum Vordermann und hilft, den Anhalteweg zu verkürzen. In Gefahrensituationen warnt das System den Fahrer optisch und akustisch sowie mit einem leichten Bremsruck. Bei der automatischen Distanzregelung misst ein Sensor Entfernung und Geschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug und bremst das Fahrzeug bei einer Gefahrensituation bis zum völligen Stillstand ab. Da jeder fünfte Unfall mit Personenschäden Kollisionen mit mehreren Hindernissen sind, kommt im Transporter zudem serienmäßig die Multikollisionsbremse zum Einsatz.

Der neue T6 ist vor allem an der komplett neu gestalteten Front- und Heckpartie mit neuem Lichtdesign und LED-Scheinwerfer zu erkennen. Klare Linien, die sich um das Auto erstrecken sorgen für ein zeitgemäßes Gesicht und sollen Selbstbewusstsein ausstrahlen. Beides wird betont durch den Lufteintritt, der nach unten gewandert ist. „Wir waren beeindruckt, wie stark die Menschen selbst bei dieser behutsamen Änderung im Design Anteil an diesem Auto nehmen – und zwar nicht nur beim Sondermodell Six“, freut sich Vorstand Dr. Eckhard Scholz. Und in der Tat begeistert gerade der Retrolook des „Generation Six“ mit zweifarbiger Lackierung und viel Chrom bei einer Testfahrt selbst die Menschen im ländlichen Schweden. Soviel Sympathie will der Konzern nicht ungenutzt lassen. Und so kündigt Dr. Eckhard Scholz an, dass demnächst auch der Transporter „als rollende Visitenkarte für unsere Kunden“ zweifarbig erhältlich sein soll.

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