Max Moritz: Audi statt Toyota in Bünde

Redakteur: Vera Scheid

Die Weller-Tochter Max Moritz setzt in Bünde nun auf Audi statt auf Toyota. Langfristig sollen dort 300 Neu- und 600 Gebrauchtfahrzeuge verkauft werden.

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Die Weller-Tochter Max Moritz hat in der vergangenen Woche ihren neuen Audi-Standort in Bünde (Nordrhein-Westfalen) eröffnet. Wo einst Fahrzeuge der Marke Toyota verkauft wurden, setzt die Wellergruppe nun auf die Premiummarke Audi. „Wir haben die Chance ergriffen“, so der geschäftsführende Gesellschafter Burkard Weller laut einer Unternehmensmeldung. Nach zehn Jahren sei die Wellergruppe der erste Händler, der von Audi eine neue Konzession bekommen habe.

Grund für den Markenwechsel seien rein betriebswirtschaftliche Gründe gewesen, erklärte Filialleiter Martin Kalthoff auf Nachfrage von »kfz-betrieb ONLINE«. „Mit einem Marktanteil von acht Prozent bei Audi gegenüber drei Prozent bei Toyota ist die Entscheidung nicht schwer gefallen.“

In den Umbau des Autohauses an der Wasserbreite investierte die Gruppe rund 500.000 Euro. Laut Kalthoff will Max Moritz in Bünde langfristig 300 Neu- und 600 Gebrauchtfahrzeuge im Jahr verkaufen.

Burkhard Weller betonte auf der Eröffnungsveranstaltung, dass die bisherige Mannschaft komplett übernommen und mit weiteren Audi-Mitarbeitern verstärkt worden sei. Die übernommenen Toyota-Mitarbeiter werden nach und nach an Audi-Schulungen teilnehmen.

Die Wellergruppe ist eine der größten Automobilhandelsgruppen in Deutschland. Das Handelsunternehmen vertritt in bundesweit 32 Filialen die Marken Toyota/Lexus (Autoweller), BMW/Mini (B&K) sowie VW/Audi/Skoda (Max Moritz) und beschäftigt derzeit rund 1.900 Mitarbeiter.

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