Maximaler Vortrieb mit Dynamax

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow

Kia setzt im neuen Sportage auf einen intelligenten Allradantrieb von Magna Powertrain. Er arbeitet mit einer elektronisch geregelten Lamellenkupplung und passt die Kraftverteilung blitzschnell an die Fahrsituation an.

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Im neuen Kia Sportage, der im August auf den Markt kommt, präsentiert Kia den Allradantrieb Dynamax, den das Unternehmen vom Zulieferer Magna Powertrain bezieht. Die elektronische Steuereinheit des Dynamax-Systems überwacht ständig die Fahrbedingungen und analysiert zugleich die Signale der Fahrwerkssensoren. Mit diesen Informationen kann es Veränderungen der Fahrsituation gleichsam antizipieren und daher extrem schnell die erforderliche Traktion zur Verfügung stellen. Die Stellzeit der Kupplung beträgt nach Angaben von Magna 150 Millisekunden.

Dadurch unterscheidet es sich von anderen Systemen, die erst im nachhinein auf veränderte Bedingungen reagieren können, was zu einer gewissen Verzögerung führt. Das Kupplungssystem arbeitet mit einer Lamellenkupplung, die elektrohydraulisch betätigt wird. Weitere Vorteile von Dynamax sind laut Kia:

  • Es erhöht die Seitenstabilität in Kurven.
  • Es verhindert unbeabsichtigtes Über- oder Untersteuern, indem es unerwünschte Traktionskräfte an Vorder- und Hinterachse eliminiert.
  • Es beugt mit seiner hohen Kühlleistung einer Überhitzung der Kupplung vor, die an langen Steigungen oder bei Fahrten mit Anhänger vorkommen könnte.

Dem neuen Sportage sollen weitere Modelle folgen, die mit diesem modernen permanenten Allradantrieb ausgerüstet sind.

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