Die großen Autohändler Deutschlands 2025 May & Olde – Im Schatten der Nordics

Von Silvia Lulei 4 min Lesedauer

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Mit der Integration der Stadac-Betriebe hat sich May & Olde zu einem der führenden BMW-Händler Norddeutschlands entwickelt. Die Zugehörigkeit zur dänischen Nic. Christiansen Gruppe eröffnet dabei neue strategische Möglichkeiten.

Die May & Olde-Gruppe ist in den letzten zwei Jahren enorm gewachsen; unter anderem durch die Übernahme der Stadac-Betriebe, die jetzt alle unter May & Olde firmieren (wie hier in Norderstedt).(Bild:  May & Olde)
Die May & Olde-Gruppe ist in den letzten zwei Jahren enorm gewachsen; unter anderem durch die Übernahme der Stadac-Betriebe, die jetzt alle unter May & Olde firmieren (wie hier in Norderstedt).
(Bild: May & Olde)

Die Transformation von May & Olde zu einem der großen Player im norddeutschen Automobilhandel ist beeindruckend: Innerhalb von zweieinhalb Jahren hat sich das Unternehmen von einem regionalen BMW-Händler zu einer schlagkräftigen Vertriebsorganisation mit mittlerweile zwölf Standorten entwickelt. Der entscheidende Schritt in diese Richtung war die Übernahme durch die dänische Nic. Christiansen Gruppe, die May & Olde als strategischen Brückenkopf für das Deutschland-Geschäft nutzt.

Fokussierung als Erfolgsstrategie

Mit der Integration der fünf Stadac-Standorte zum 31. Juli 2025 hat sich May & Olde konsequent auf die bayerischen Premiummarken BMW, Mini und Alpina konzentriert und sich in dem Zuge von den chinesischen Fabrikaten MG und Xpeng getrennt. „Wir haben uns die einzelnen Marktgebiete angeschaut und gesehen, dass wir mit BMW und Mini noch großes Potenzial haben“, erklärt Geschäftsführer Christian Rönsch die jüngste strategische Neuausrichtung.