Mazda 3 MPS: Die japanische Antwort auf den GTI

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Im Oktober rollt das sportliche Spitzenmodell des Herstellers in die Schauräume der deutschen Händler. Die Verkaufserwartungen sind mit 400 Einheiten jährlich allerdings bescheiden.

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Mit dem neuen Mazda MPS schickt der japanische Importeur ein sportliches Kompaktmodell ins Rennen, das Fahrfreude verspricht, ohne den Geldbeutel zu stark zu strapazieren. In der Basisversion kostet die zweite MPS-Generation, die ab Mitte Oktober erhältlich sein wird, 27.400 Euro.

Die Qual der Wahl haben die Käufer des Spitzenmodells der Mazda3-Baureihe nicht: Das Fahrzeug ist ausschließlich als fünftürige Schräghecklimousine in vier verschiedenen Metalliclackierungen verfügbar und mit einer Motorisierung – einem 260 PS starken 2,3-Liter-DISI-Benzin-Direkteinspritzer mit Turboaufladung.

Für den Einsatz im neuen Modell hat Mazda den Vierzylinder umfassend überarbeitet und seinen Kraftstoffverbrauch um 0,1 Liter gesenkt. Im kombinierten Modus verbraucht der MPS der zweiten Generation 9,6 Liter Kraftstoff – allerdings Super Plus.

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Geringe Verkaufserwartungen

Bezüglich der Verkaufserwartungen zeigt sich der neue Geschäftsführer von Mazda Motors Deutschland, Josef Schmid, eher zurückhaltend: „Der Markt für leistungsstarke Fahrzeuge ab 200 PS im Kompaktsegment hat sich in den vergangenen zwei Jahren auf einem Volumen zwischen 5.000 und 7.000 Einheiten bewegt. Der Anteil der Power-Varianten an den Gesamtverkäufen ist naturgemäß nach wie vor nicht sehr hoch“, sagt er.

Im Jahr 2010 plant er, rund 400 Einheiten zu vermarkten. Zum Vergleich: Das Vorgängermodell verkaufte sich seit seiner Einführung im Jahr 2007 bis heute europaweit 6.000 Mal.

Sprintwert von 6,1 Sekunden

Die Leistungsdaten haben sich im Vergleich zum Vorgängermodell nicht verändert: Das Triebwerk entwickelt 191 kW/260 PS und ein maximales Drehmoment von 380 Nm bei 3.000/min. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Den Sprint von Null auf Hundert legt der MPS in gerade einmal 6,1 Sekunden zurück.

Das serienmäßige Sechsganggetriebe schaltet sich sehr knackig und präzise. Sein Versprechen, mit dem MPS „Fahrspaß pur“ zu bieten, hält Mazda. Trotz der sportlichen Fahrwerkabstimmung hat es der Hersteller verstanden, dem MPS einen hohen Fahrkomfort mitzugeben. Bei hohen Geschwindigkeiten liegt das Fahrzeug sicher auf der Straße und selbst in engen Kurven muss man keine Angst vor einem ausbrechenden Heck haben.

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