Mazda CX-30: Rein in die Lücke

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Das Gesamtpaket, das Mazda für den CX-30 geschnürt hat, passt: Anders als beim Mazda 3, bei dem die Funktionalität punktuell zulasten des tollen Designs geht, ist der knapp 4,4 Meter lange, knapp 1,8 Meter breite und 1,5 Meter hohe CX-30 nicht nur ein schönes, sondern auch ein praktisches SUV. Die Ladekante des Kofferraums, der mit einem Fassungsvolumen von 430 Litern ausreichend groß dimensioniert ist, ist annehmbar niedrig. Die Fondpassagiere können auch auf längeren Strecken recht bequem sitzen. Das Raumgefühl ist gut: Sowohl die A- als auch die C-Säule sind zugunsten einer guten Rundumsicht schlank gestaltet, und das Heck fällt nicht übermäßig stark ab.

Nur noch zwei Ausstattungslinien

Im gleichen Maße wie die Linienführung hat Mazda bei seinem Modell auch die Zahl der Ausstattungslinien reduziert: Den CX-30 gibt es neben der Basisversion CX-30 nur noch als CX-30 Selection, wobei Mazda letzterer Version einen Kaufanteil von 90 Prozent zutraut. Dabei kann sich schon die Basisausstattung durchaus sehen lassen: Das Spektrum reicht von einer adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage über einen Spurwechselassistenten und eine Ausparkhilfe bis hin zum Navigationssystem. Bei der 1.700 Euro teureren Selection-Ausstattung gesellen sich noch eine Klimaautomatik, eine Rückfahrkamera, eine Sitz- und Lenkradheizung, die elektrische Heckklappe und eine Einparkhilfe vorn dazu.

Bei den zahlreich verbauten aktiven Sicherheitssystemen sind drei neue zu erwähnen: der Aufmerksamkeitsassistent, der per Infrarotkameratechnik Anzeichen für Müdigkeit und Ablenkung erkennt, die Frontüberwachung, die an unübersichtlichen Kreuzungen vor Unfällen schützt, und eine erweitere Stauassistenzfunktion, die im dichten Autobahnverkehr nicht nur beschleunigt und bremst, sondern auch lenkt.

Der Innenraum des CX-30 ist, wie beim neuen Mazda 3, geprägt von einem schmalen, eleganten Armaturenbrett, einer reduzierten Anzahl an Drehknöpfen und Tasten und hochwertigen Materialien. Erstaunlich ist vor allem, wie es Mazda immer wieder gelingt, dass der Fahrer und das Fahrzeug tatsächlich zu einer Art Einheit verschmelzen. Langes Herumjustieren der elektrisch bedienbaren Sitzeinstellung war auf der Testfahrt mit dem CX-30 nicht vonnöten. Die Sitze haben einen guten Seitenhalt und sind sehr bequem. Die Bedienelemente sind sinnvoll platziert, wobei besonders das serienmäßige Head-up-Display, das relevante Informationen direkt in die Windschutzscheibe projiziert, ein wertvoller Zugewinn an Komfort und Sicherheit ist. Weniger konnte das Navigationssystem auf den Testfahrten in Spanien überzeugen: Gleich mehrfach führte es schlichtweg in die falsche Richtung.

Fazit: Der CX-30 punktet mit einer umfangreichen Serienausstattung und einem für ein Kompakt-SUV guten Platzangebot. Auch in Sachen Fahrkomfort konnte der CX-30 überzeugen: Die Geräuschkulisse und die Vibrationen waren angenehm gering, das Handling war auch in engeren Kurven sehr sicher. Im Vergleich zum Mazda 3 kostet der CX-30 1.000 Euro mehr. Für diesen überschaubaren Aufpreis bekommen die Käufer ein SUV, das für alle Lebenslagen geeignet ist.

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