Deutschlandpremiere Mazda CX-6e schlägt die Brücke zwischen Technik und Kunst

Von Julia Mauritz 3 min Lesedauer

Als Ort für die Deutschlandpremiere des vollelektrischen CX-6e hat Mazda die Ausstellung einer weltbekannten japanischen Künstlerin gewählt. Im Beisein von Händlern und Kunden lüftete der japanische Hersteller sein skulpturales Crossover-SUV.

Der Mazda CX-6e sorgte bei seiner Deutschlandpremiere für großes Interesse bei den Händlern und Kunden.(Bild:  SilkeSteinrathsPhotography)
Der Mazda CX-6e sorgte bei seiner Deutschlandpremiere für großes Interesse bei den Händlern und Kunden.
(Bild: SilkeSteinrathsPhotography)

Nach der Weltpremiere auf dem Brüsseler Autosalon im Januar wurde der Mazda CX-6 e nun erstmals auch in Deutschland gezeigt – im Beisein von Händlern und deren Kunden, und an einem außergewöhnlichen Ort: dem Kölner Museum Ludwig. Dort gastiert noch bis zum 6. August die Ausstellung von Yayoi Kusama. Die Japanerin ist eine weltweit bekannte zeitgenössiche Künstlerin. Mazda fördert die Ausstellung als Excellence Partner.

„Yayoi Kusamas gesamtes Werk ist geprägt von Wiederholung, Präzision, Konsequenz – und von der Kraft der Stille. Und auch wir bei Mazda glauben daran, dass Qualität im Konzentrierten entsteht, dass Reduktion Klarheit ist, und dass gute Gestaltung Zeit braucht. Wir nennen diese Haltung: Crafted with Japanese Soul“, erläuterte Mazda-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan den Grund für die Kunst-Partnerschaft. Der Mazda CX-6e verbinde Technik und handwerkliche Präsizion mit der Aufmerksamkeint für Details und sei für den Hersteller ein sehr besonderes Fahrzeug.

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Das knapp 4,9 Meter lange Crossover-Modell, das wie der Mazda 6e in Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Changan entwickelt wurde, startet preislich bei 49.990 Euro und rollt physisch im Spätsommer in die Schauräume der deutschen Mazda-Händler. Erhältlich ist es in zwei Ausstattungslinien. Der Leverkusener Importeur traut dem Modell, das bereits bestellt werden kann, in diesem Jahr rund 8.000 Einheiten zu – bei einem geplanten Gesamtabsatz von 50.000 Neuwagen. Der japanische Hersteller stellt eine Reichweite bis zu 484 Kilometer in Aussicht. Im CX-6e versorgt eine 78-kWh-Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) den 190 kW/258 PS starken Elektromotor mit 290 Nm Drehmoment an der Hinterachse mit Strom. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt das SUV 7,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 185 km/h begrenzt.

Ladeleistung bis 195 kW

Sehen lassen kann sich auch die Ladeleistung des jüngsten Mazda-Modells: An DC-Säulen stellt der Hersteller bis zu 195 kW in Aussicht. Um die Batterie von 10 auf 80 Prozent aufzuladen, muss man nur 24 Minuten veranschlagen. Für das Laden zuhause oder unterwegs steht serienmäßig ein 11-kW-Bordladegerät für dreiphasiges AC-Laden zur Verfügung. Eine Wärmepumpe ist serienmäßig verbaut.

Die Fahrwerksabstimmung, Lenkung, Bremsen und das Fahrverhalten wurden maßgeblich von Mazdas Forschungs- und Entwicklungszentrum in Oberursel für die Anforderungen europäischer Straßen optimiert. Auch das Außen- und Interieur-Design hatte das europäische Team im engen Austausch mit den japanischen Kollegen mitgestaltet – allen voran war es bei der Auswahl der Farben, Materialien und der Gestaltung des Innenraums beteiligt.

Letzterer ist dank 2,9 Meter Radstand großzügig dimensioniert und wird von einem 26,45 Zoll großen Touchscreen dominiert, der von einem großen Head-up-Display ergänzt wird. Erstmals setzt Mazda zudem auf eine Gestensteuerung. Dazu gesellen sich eine 256-farbige Ambientebeleuchtung und serienmäßige Bluetooth-Lautsprecher in den vorderen Kopfstützen, die es Fahrer und Beifahrer ermöglichen, Medien oder Navigationsansagen zu nutzen, ohne andere Passagiere zu stören. Ebenfalls neu sind die vier intelligenten Fahrzeugmodi – Pet Comfort, Rest, Relax und Car Wash; sie passen mehrere Fahrzeugfunktionen automatisch an unterschiedliche Nutzungssituationen an. Der 468 Liter große Kofferraum lässt sich durch Umklappen der zweiten Sitzreihe auf 1.434 Liter erweitern. Unter der Fronthaube gibt es ein weiteres Staufach mit 83 Litern Fassungsvermögen, das sich für die Aufbewahrung eines Ladekabels eignet.

Dossier: Digitales Business

Onlinevertrieb – KI – Software in der Kfz-Branche

(Bildquelle: VCG)

Das digitale Business von Autohäusern und Werkstätten wandelt sich gerade auf vielen Ebenen. Während der Online-Autoverkauf vorerst ausbleibt, verändert KI (Chat-GPT etc.) die Suche nach Modellen und Betrieben und starten Telefon-Voicebots vermutlich erst ihre Karriere als Autohaus-Mitarbeiter. Best-Practise-Ideen und Analysen zu künftigen digitalen Entwicklungen finden Abonnenten im Online-Dossier Digitales Business.

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