Mazda-Händler verdienen mit Neuwagen Geld

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Die Vertriebspartner der Japaner erwirtschafteten im ersten Halbjahr eine durchschnittliche Umsatzrendite von 1,9 Prozent. Dazu trug der Bruttoertrag aus dem Neuwagengeschäft von 11,8 Prozent bei.

Anbieter zum Thema

(Foto: Mazda)

Mazda Deutschland gehörte in den ersten acht Monaten dieses Jahres zu den wachstumsstärksten Marken auf dem deutschen Automobilmarkt: Mit knapp 36.900 Einheiten ließ der Leverkusener Importeur 20,5 Prozent mehr Neuwagen zu als im Vorjahr. Von der positiven Entwicklung profitierten auch die Händler. Laut aktuellem Mazda-Händlerbetriebsvergleich stieg die Umsatzrendite im ersten Halbjahr 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,3 Prozentpunkte auf 1,9 Prozent. Dieser Trend hatte sich im Jahresverlauf bereits abgezeichnet: Bereits von Januar bis April hatte der Importeur eine durchschnittliche Rendite von 1,9 Prozent vermeldet.

Die erfolgreichsten 50 Prozent der Mazda-Partner hätten in den ersten sechs Monaten des Jahres einer Pressemitteilung von Mazda Deutschland zufolge sogar eine durchschnittliche Rendite vor Steuern von 4,3 Prozent erzielt.

Insbesondere das Neuwagengeschäft habe vor allem dank des Mazda 3, Mazda 6 und Mazda CX-5 mit einem Bruttoertrag von 11,8 Prozent – einem Spitzenwert der vergangenen Jahre – zur positiven Geschäftsentwicklung der Händler beigetragen.

Ertragspotenzial im Service liegt noch brach

Im Servicebereich, der insbesondere im ersten Halbjahr mit einem konstant guten Deckungsbeitrag maßgeblich zum Gesamtergebnis der Mazda-Händler beigetragen habe, sieht der Importeur noch Ertragspotenziale. Daher bildet die Steigerung des Werkstattgeschäfts künftig einen Schwerpunkt in der Händlerbetreuung.

Der Leverkusener Importeur stellt dem Handel unter anderem die selbst entwickelte „Neue After Sales Analyse“ – kurz NASA – zur Verfügung. Sie soll es den Mazda-Partnern ermöglichen, die Entwicklung ihres Werkstattgeschäfts zu analysieren und mit Unterstützung der Mazda-Betriebsberatung strategische Maßnahmen zu ergreifen, um die Wartungs- und Reparaturpotenziale besser auszuschöpfen, die Kunden besser zu beraten und die Kosten im Werkstattbereich zu senken.

Um den Umsatz und den Ertrag im Gebrauchtwagengeschäft zu verbessern, bietet Mazda Finance den Händlern zudem seit Kurzem eine Einkaufsfinanzierung für Mazda- Dienstfahrzeuge und -Mietwagenrückläufer an, die ausschließlich an das deutsche Händlernetz vermarktet werden. „Wir pflegen einen partnerschaftlichen Umgang mit unseren Händlern und unterstützen sie nach Kräften, um ihre erfolgreiche Geschäftsentwicklung zu fördern“, bemerkt Bernhard Kaplan, Direktor Vertrieb von Mazda Deutschland. Für das Gesamtjahr gibt sich der Mazda-Manager optimistisch: „Wir erwarten, dass wir mehr als 50.000 Neufahrzeuge in Deutschland verkaufen werden. Die Umsatzrendite der Händler wird sich dabei weiter im Spitzenfeld des Wettbewerbs stabilisieren.“

(ID:42939174)