Jahresbilanz Mazda-Handel knackt die vier Prozent Umsatzrendite

Von Julia Mauritz 1 min Lesedauer

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Die rückläufigen Mazda-Neuzulassungen im Jahr 2022 haben wirtschaftlich keine Spuren im Handel hinterlassen. Ein Viertel der Partner erwirtschaftete knapp acht Prozent Rendite. Die Gründe dafür sind vielschichtig.

Die deutschen Mazda-Partner haben das Jahr 2022 erfolgreich abgeschlossen (Symbolfoto).(Bild:  Mazda)
Die deutschen Mazda-Partner haben das Jahr 2022 erfolgreich abgeschlossen (Symbolfoto).
(Bild: Mazda)

Die deutschen Mazda-Partner haben 2022 nach Angaben des Leverkusener Importeurs im Durchschnitt eine Umsatzrendite in Höhe von 4,1 Prozent erwirtschaftet – ein deutlicher Sprung nach vorne im Vergleich zum Jahr 2021, in dem der Wert unter drei Prozent lag. Die erfolgreichsten 25 Prozent der Vertriebspartner hätten im vergangenen Jahr sogar eine Umsatzrendite von 7,9 Prozent erreicht, so Mazda weiter und nennt dabei als Berechnungsgrundlage den Gewinn vor Steuern. Dabei waren die Mazda-Neuzulassungen im vergangenen Jahr erneut rückläufig: Mit gut 35.000 Einheiten wurden 8,1 Prozent weniger Neuwagen zugelassen als im Jahr 2021. „Lieferengpässe, Inflation und weitere Widrigkeiten haben unser Geschäft in den vergangenen Monaten beeinträchtigt. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Partner im Mazda-Vertriebsnetz auch 2022 profitabel arbeiten konnten“, kommentiert Mazda-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan das Ergebnis. Selbst bereinigt um Sondereffekte im Gebrauchtwagenbereich läge die Rendite immer noch bei über drei Prozent, fügt der Mazda-Manager hinzu.

Als wesentlichen Faktor für das ertragreiche Neuwagengeschäft nennt der Importeur die hohe Nachfrage nach stärkeren Motorisierungen und hochwertigen Ausstattungslinien sowie den gelungenen Marktstart des Topmodells CX-60. Der Durchschnittspreis der verkauften Neufahrzeuge sei gegenüber 2021 um 20 Prozent auf knapp 39.000 Euro gestiegen. Zudem sei es gelungen, in Zusammenarbeit mit den Mazda-Partnern Kosteneinsparungen zu realisieren. Bernhard Kaplan weist darauf hin, dass die Umsatzrendite seit zehn Jahren konstant über zwei Prozent liege. „Das ist ein verlässlicher Indikator dafür, dass unsere Arbeitsprozesse funktionieren“, ist er überzeugt.

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