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Viel Wert legt das Berliner Unternehmen auch auf moderne Betriebe. So ist keine der Filialen älter als zwölf Jahre. Im Jahr 2008 kam eine neue Firmenzentrale am Standort Reinickendorf hinzu. 6,3 Millionen Euro investierte die Gruppe hier in den Neubau für Toyota und Lexus mit einer Fläche von 5.700 Quadratmetern.
„Wir wachsen nicht des Wachstums wegen, sondern dann und dort, wenn und wo es für das Unternehmen nützlich ist“, erläutert Slupinksi, der in der Gruppe für die strategische Entwicklung zuständig ist. Berlin sei viel zu groß, um von einem Haus aus zu agieren. Deshalb sei man immer mehr in die Breite gegangen.
In den nächsten Jahren wolle man qualitativ wachsen. Nicht der größte, sondern der beste, betriebswirtschaftlich erfolgreichste Händler wolle man sein.
Diese Strategie hat das Unternehmen von Anfang an verfolgt. Man sei durch die Kundenzufriedenheit gewachsen, meint Slupinski. Sie sei der gesamten Mannschaft immer wichtig gewesen und habe das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute sei.
Moderne Betriebe, aber keine seelenlosen Glaspaläste
Die Kundenzufriedenheit berücksichtigen Geschäftsführer und Mitarbeiter bei all ihren Entscheidungen. Selbst beim Neubau spielt sie eine große Rolle. „In unserem Neubau finden die Kunden alles auf einer Ebene – er ist modern, aber kein Palast. Eben so, dass sich die Kunden wohlfühlen“, erklärt Slupinski.
Dass das Unternehmen mit dieser Wahl richtig lag, merkten die Motor-Company-Leute sehr schnell. „Ich habe noch nie zuvor erlebt, dass Kunden den Verkäufern eine Flasche Wein bringen ‚als Dankeschön für Ihr schönes neues Autohaus’“, freut sich Slupinski. Auch die vier Direktannahmen erweisen sich als kluge Entscheidung.
Beachtlich 80.000 Kunden zählt die M.C.F-Gruppe. Trotz dieser enorm großen Zahl und obgleich 80 Prozent aller Toyota-Neuzulassungen in Berlin auf das Konto der Motor Company gehen, lässt sich das Unternehmen immer wieder Neues einfallen, um die Kunden an sich zu binden. So hat die Motor Company schon im Jahr 2004 eine eigene Kundenkarte aufgelegt.
Kunden bekommen nicht nur diverse Vorteile im jeweiligen Autohaus, sondern auch bei Kooperationspartnern wie dem Theater des Westens oder dem Hans-Otto-Theater in Potsdam.
Außerdem nutzt die Gruppe das gesamte Spektrum zusätzlicher Kundenkontaktmöglichkeiten wie Finanzierungsvermittlung, eigene Versicherungsagentur, Verkauf von Neuwagenanschluss- oder Gebrauchtwagengarantien. Und nicht nur das: Detlef Slupinski erinnert an den Spruch „Das erste Fahrzeug verkauft der Verkäufer. Das zweite die Werkstatt“ und ergänzt: „Da die Werkstätten in unseren Filialen Freie Werkstätten sind, werben sie auch Erstkunden für den Verkauf.“
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