McLaren: Dörr präsentiert MP4-12C in Frankfurt
Im Kampf um Kunden setzt der Sportwagenhersteller McLaren nicht auf klassische Werbung, sondern spricht die Zielgruppe über exklusive Events direkt an.
Der englische Luxussportwagenhersteller McLaren hat sich für Rainer Dörr als Frankfurter Handelspartner entschieden. Ausschlaggebend war dessen Leidenschaft für den Rennsport. In der Frankfurter „Klassikstadt“ präsentierte der Geschäftsführer der Dörr Automotive GmbH und des McLaren-Standorts Frankfurt das erste straßentaugliche Fahrzeug der Briten - den MP4-12C. Das Eventzentrum soll ab September auch den neuen Showroom beheimaten.
Anders als bei den drei weiteren deutschen Handelspartnern in Düsseldorf, München und Hamburg, die schon seit Jahren Luxusfabrikate an den Mann bringen, wurden im Autohaus von Rainer Dörr bisher Fahrzeuge der Marke BMW verkauft. Dies unterscheide ihn laut Christian Marti, McLaren-Regionaldirektor Europa, von den anderen Partnern. Dörr wird den McLaren-Standort als eigenständiges Unternehmen führen.
Weitere Auswahlkriterien neben der Freude am Rennsport - Dörr ist seit zwölf Jahren mit einem eigenen Team in der GT-Klasse am Start - waren die Begeisterung für die Marke McLaren und ein guter Kundenservice. Die Herausforderung für die deutschen Händler werde es laut Marti sein, einen neuen Kundenstamm aufzubauen. Konkurrenten seien die Produkte von Porsche und Lamborghini sowie der Mercedes SLS. In zwei bis drei Jahren sehe sich McLaren auf Augenhöhe mit Ferrari.
Richtiges Publikum in der Klassikstadt
Die Klassikstadt in Frankfurt wurde als Standort ausgewählt, weil sie eine automobile Erlebnismeile mit dem richtigen Publikum sei. Die 200 Events, die dort im Jahr stattfinden, würden außerdem potentielle Kunden auf das Angebot von McLaren aufmerksam machen.
Dörr will im Erdgeschoss der Klassikstadt einen 220 Quadratmeter großen Showroom mit zwei integrierten Arbeitsplätzen einrichten, vier weitere sollen sich in der Werkstatt auf dem Gelände befinden. Im Ausstellungsraum sollen ein Formel-1-Rennfahrzeug, ein Vorführwagen sowie ein Auto für Probefahrten stehen.
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