Tarifabschluss Mehr Geld auch für Kfz-Beschäftigte in Rheinland-Pfalz

Von Doris S. Pfaff 1 min Lesedauer

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Einen neuen Tarifabschluss für das Kfz-Gewerbe legten die Verhandlungsführer von Rheinland-Pfalz vor. Auch hier gibt es in zwei Stufen mehr Lohn.

Wie bereits in einigen anderen Bundesländern erreichten die Verhandlungsführer der IG Metall und die Vertreter der Tarifgemeinschaft für Rheinland-Pfalz ebenfalls eine Einigung und legten einen neuen Tarifabschluss vor. (Bild:  IG Metall)
Wie bereits in einigen anderen Bundesländern erreichten die Verhandlungsführer der IG Metall und die Vertreter der Tarifgemeinschaft für Rheinland-Pfalz ebenfalls eine Einigung und legten einen neuen Tarifabschluss vor.
(Bild: IG Metall)

Beschäftigte im Kfz-Handwerk Rheinland-Pfalz bekommen ebenfalls mehr Geld. Nach intensiven Verhandlungen erzielten die IG Metall Mitte und die Tarifgemeinschaft Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz am 21. Mai 2025 ein Tarifergebnis, das rund 11.000 Mitarbeitern in Werkstätten und Autohäusern zugutekommt. Die Einigung folgt dem bundesweiten Trend und bringt eine zweistufige Entgelterhöhung sowie eine Wahloption zwischen Geld und Freizeit.

Stufenweise Entgelterhöhung bis 2027

Der neue Tarifvertrag sieht vor, dass die Löhne und Gehälter ab Juli 2025 um 2,3 Prozent steigen. Eine weitere Erhöhung um 3,3 Prozent folgt ab August 2026. Die Ausbildungsvergütungen werden überproportional angehoben: Ab Juli 2025 gibt es 80 Euro mehr pro Ausbildungsjahr, ab August 2026 kommt eine weitere Steigerung um 3,3 Prozent hinzu. Die Laufzeit des Tarifvertrags endet am 31. Mai 2027.

Bis zu fünf zusätzliche freie Tage

Wichtiger Punkt im neuen Tarifabschluss ist die Möglichkeit, bis zu fünf zusätzliche freie Tage pro Jahr zu nehmen. Diese werden durch einen entsprechenden Gehaltsverzicht finanziert.

Rheinland-Pfalz folgt damit dem Kurs anderer Bundesländer: Bereits zuvor hatten sich Tarifparteien in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hessen, Hamburg und Schleswig-Holstein auf vergleichbare Abschlüsse verständigt. Überall steigen die Entgelte in zwei Stufen, und auch die Wahloption zwischen mehr Geld und zusätzlicher Freizeit wird zum Standard.

Die Einigungen in Bayern und Nordrhein-Westfalen stehen noch aus. Auch im Saarland wird noch verhandelt.

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