Europas Top-50-Händler
„Mehr Veränderung im Vertriebsmodell als die meisten Hersteller“
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Europas 50 größte Händlergruppen bauen ihr Geschäft radikal um – und sie werden für Hersteller unverzichtbar werden, sagt eine Studie. In Deutschland entwickelt sich das Geschäft der großen Gruppen dagegen etwas anders als im europäischen Vergleich.
Europas 50 Top-Gruppen haben sich in den vergangenen Jahren durch einen Umbau ihres Geschäfts, durch neue Strukturen und Prozesse sowie durch ihre Umsätze zu unverzichtbaren Partnern für die Hersteller entwickelt. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Marktinformationsdienstleisters ICDP (International Car Distribution Programme) hervor. Das Unternehmen vergleicht Jahr für Jahr die Umsätze und Absatzzahlen der großen Gruppen und nimmt auch Übernahmen innerhalb der Branche unter die Lupe. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2023 liegen nun vor.
Demnach stehen die 50 größten Gruppen in Europa mittlerweile für rund 17 Prozent des Geschäfts rund um den Automobilhandel und -service auf dem Kontinent. Ausgehend davon rechnet ICDP damit, dass die Top 50 im Jahr 2027 einen Marktanteil von 20 Prozent, also von einem Fünftel, erreichen werden. Die 20-Prozent-Schwelle hätten sie dann drei Jahre früher erreicht als bislang erwartet. Für 2030 rechnet ICDP bereits mit einem Marktanteil von 22 Prozent. Dies wird dann geschehen, wenn die Gruppen ihr Wachstum in etwa wie bisher fortschreiben können. Bezugsgröße ist der Umsatz der Unternehmen.
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