Mehrere Mercedes-Modelle haben Bremsenprobleme
Verschiedene Mercedes-Baureihen müssen in die Werkstätten. Bei der V-Klasse kann sich der Bremsflüssigkeitsbehälter lösen, bei B-Klasse und GLA wurde die falsche ESP-Hydraulikeinheit verbaut.

Ein nicht korrekt verbauter Bremsflüssigkeitsbehälter kann bei der Mercedes-V-Klasse und beim Vito zum Verlust der Bremskraft führen. Das geht aus einem Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervor. Die Nutzfahrzeugabteilung des Herstellers äußerte sich auf Anfrage nicht zu der Rückrufaktion, die nach »kfz-betrieb«-Informationen weltweit knapp 22.000 Einheiten betrifft.
Bei den Großraumlimousinen beziehungsweise Transportern aus dem Bauzeitraum Oktober 2013 bis April 2016 kann der Behälter aus der Halterung rutschen und sich teilweise oder ganz leeren. In der Vertragswerkstatt wird daher die Verbausituation überprüft und der Behälter bei Bedarf neu fixiert. Die Aktion läuft bereits seit Juni.
Etwas auskunftsfreudiger war eine Sprecherin von Mercedes-Benz Pkw in Bezug auf einen weiteren Rückruf in Sachen Bremsanlage: „In Einzelfällen könnte bei B-Klasse Natural Gas- (BR242) und GLA-Fahrzeugen (BR156) die falsche ESP-Hydraulikeinheit verbaut worden sein“, sagte sie. Potenziell betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum von Dezember 2012 bis Oktober 2015. Bei ihnen wird die entsprechende Hydraulikeinheit ausgetauscht, was circa drei Stunden in Anspruch nehmen soll. Angaben zu den Stückzahlen der betroffenen Modelle machte die Sprecherin keine.
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