Umfrage Mehrheit der Händler nimmt keine Elektroautos in Zahlung

Von Yvonne Simon 1 min Lesedauer

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Der Handel mit gebrauchten Stromern ist für viele Autohäuser mit Verlusten verbunden. Eine Umfrage von »kfz-betrieb« gibt Einblicke in das Ausmaß und die Reaktionen der Händler: Mehr als zwei Drittel nehmen keine gebrauchten BEV in Zahlung.

„So gut wie unverkäuflich“: Gebrauchte Elektroautos sind bei vielen Händlern Langsteher. (Bild:  KIT)
„So gut wie unverkäuflich“: Gebrauchte Elektroautos sind bei vielen Händlern Langsteher.
(Bild: KIT)

Der Handel mit elektrischen Gebrauchtwagen (BEV) ist für viele Autohäuser ein Verlustgeschäft. Bei einer Umfrage von »kfz-betrieb« und Vogel Research gaben im Juni 2024 insgesamt 80,2 Prozent der befragten Autohändler an, mit gebrauchten Stromern Verluste zu machen. Die Zahl setzt sich zusammen aus 61,1 Prozent, die erklärten, hohe Verluste einzustecken, und 19,1 Prozent, die leichte Verluste einfahren. Dagegen arbeiten nur 9,9 Prozent der Befragten in dem Geschäftsbereich kostendeckend. 6,1 Prozent berichten von leichten Erträgen und 3,8 Prozent von hohen Erträgen.

Alarmierend ist: Gut die Hälfte der teilnehmenden Händler (51,1 %) stimmt der Aussage zu, dass gebrauchte Elektroautos derzeit „so gut wie unverkäuflich sind“. Der Großteil der Befragten kann die Fahrzeuge nicht zu den Preisen verkaufen, die er sich zunächst vorgenommen hatte. Im Schnitt gaben die Händler an, die Preise gegenüber der ursprünglichen Vorstellung um 27 Prozent reduzieren zu müssen.