Mehrmarkenhandel: Monopoly für Profis
Das Dortmunder Autohaus Heinen hat den Sprung vom Honda-Exklusivhändler zur Mehrmarkengruppe gemeistert. Auf dem Weg dahin musste das Familienunternehmen viele Hürden nehmen.
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Dass sie eines Tages an ihren fünf Standorten in Dortmund, Essen, Bergkamen und Holzwickede vier Marken vertreiben würden, hätten Ralf Giuliani und sein Bruder Andreas vor fünf Jahren noch nicht gedacht: Mehr als 30 Jahre lang hatten sie sich mit Leib und Seele Honda verschrieben. „Unsere Mitarbeiter und wir hatten das Honda-Logo praktisch eintätowiert“, schmunzelt Ralf Giuliani. 2008 und 2009 hatten die beiden Geschäftsführer noch zwei neue Honda-Betriebe in Essen und Bochum eröffnet.
Doch das rückläufige Volumen des japanischen Importeurs zwang die beiden Geschäftsführer dazu, sich auch anderen Herstellern zu öffnen: „Wenn wir diesen Schritt damals nicht gegangen wären, gäbe es uns jetzt vielleicht nicht mehr“, unterstreicht Ralf Giuliani. 2010 führten die Geschäftsführer erste Gespräche mit Suzuki. Da das Markenverantwortungsgebiet frei war und keine Kannibalisierungseffekte drohten, führte das Unternehmen die Marke zuerst in seinem Dortmunder Betrieb und kurz darauf auch in Bochum ein.
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