Mercedes-Händlerverband empfiehlt Carento
Der Mobilitätsdienstleister Carento sieht ein künftiges Standbein des Autohandels in Vermietkonzepten. Eine strategische Partnerschaft mit dem Mercedes-Händlerverband soll beiden Seiten nutzen.
Der Verband der Mercedes-Benz-Vertreter in Deutschland (VMB) empfiehlt seinen Mitgliedern die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister Carento. Das Unternehmen erstellt Vermietkonzepte, fungiert als Unternehmensberater und liefert die passende Software zum Vorführwagenmanagement. „Derzeit nutzen zirka 100 Mercedes-Standorte unsere Produkte. Dank der Empfehlung haben wir einen noch besseren Zugang zu diesem Netzwerk“, sagte Carento-Geschäftsführer Thomas Geissel gegenüber »kfz-betrieb ONLINE«.
Die strategische Partnerschaft nutzt beiden Seiten: Während Carento eine besseren Zugang zur Zielgruppe Autohandel erhält, kann das Autohaus sein Angebot ausbauen. Denn für Geissel liegt in Mobilitätskonzepten die Zukunft des Autohandels: „Ein Kunde hat in der Regel zu seiner Werkstatt oder dem Autohaus ein besseres Verhältnis als zu einer Autovermietung.“ Mit Carento bekomme er von seinem Händler neue Dienstleistungen in der Qualität, die er gewohnt ist.
Eingehende Analyse
Zunächst erstellt Carento eine Ist-Analyse, um das Projekt genau planen zu können. So ermittelt das Unternehmen zum Beispiel den regionalen Fahrzeugbedarf. „Unser System funktioniert über Auslastung und professionelle Prozesse. Da gilt es gut zu kalkulieren“, so Geissel. Erst dann kann ein Autohaus die Produkte und Leistungen des Dienstleisters anwenden.
„Kaum ein Autohaus kann unsere Angebot im Direktstart umsetzen. Je nach Autohausgröße liegen die Implementierungskosten zwischen 5.000 und 20.000 Euro. Der Händler nimmt die Flotte aus seinem Bestand und übernimmt die Organisation vor Ort. Wir kümmern uns um das gesamte Back-Office“, so Geissel. Darüber hinaus liegt ein großer Teil der Carento-Arbeit in beratenden Funktionen.
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