Mercedes-Rückruf: Servolenkung könnte ausfallen
Eine undichte Steckverbindung am Steuergerät der Servolenkung macht zahlreichen Mercedes-Modellen zu schaffen. Betroffen sind GLE, GLE Coupé sowie die E-Klasse aus dem Modelljahr 2016.

Bei bestimmten Modellen der Baureihen Mercedes-Benz GLE (Baureihe 166), GLE Coupé (292) sowie E-Klasse 4-Matic (207/213) besteht die Gefahr undichter Steckverbindungen an der elektrischen Servolenkung. Daimler ruft daher diese Modelle aus dem Produktionszeitraum August 2015 bis Juni 2016 zurück, wie ein Sprecher auf Nachfrage bestätigte. Eine Stückzahl nannte er nicht, was in der Regel ein Indiz dafür ist, dass es um mehr als nur ein paar Einheiten geht. In den USA betraf der Rückruf 58.000 Fahrzeuge.
Bei Feuchtigkeitseintritt in das Steuergerät der elektrischen Servolenkung „könnte die Signalübertragung im Steuergerät gestört und in der Folge die Lenkkraftunterstützung deaktiviert werden“, sagte der Sprecher. Der Fahrer werde durch eine Warnmeldung im Kombiinstrument auf den Ausfall der Lenkkraftunterstützung aufmerksam gemacht.
In der Vertragswerkstatt wird bei den Fahrzeugen der Stecker ausgetauscht sowie die elektrische Servolenkung überprüft. Hierfür ist etwa eine Stunde eingeplant. Bei einem eventuellen Kompletttausch einer bereits beschädigten Lenkung dürfte die Aktion deutlich länger dauern.
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