Fahrbericht MG Cyberster – Roadster oder Raumschiff?

Von Andreas Wehner 3 min Lesedauer

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Der chinesische Hersteller hat sich mit dem Cyberster in eine Nische gewagt, die die meisten Hersteller längst aufgegeben haben. Seit etwas mehr als einem Jahr ist der Roadster auf dem Markt – vollelektrisch und mit auffälligen Scherentüren. Wir haben ein paar Runden in der 510-PS-starken Allradvariante gedreht.

MG hat mit dem Cyberster einen Elektro-Roadster mit spektakulären Scherentüren im Programm.(Bild:  Wehner - VCG)
MG hat mit dem Cyberster einen Elektro-Roadster mit spektakulären Scherentüren im Programm.
(Bild: Wehner - VCG)

MG ist zu den Markenwurzeln zurückgekehrt: Nachdem das inzwischen unter chinesischer Flagge fahrende Fabrikat nach dem Neustart vor allem mit günstigen SUVs punktete, gibt es jetzt wieder einen sportlichen Zweisitzer. Mit dem Cyberster belebte MG zum 100-jährigen Jubiläum 2024 seine Roadster-Tradition neu. Mit den klassischen MG-Flitzern hat der Neue jedoch wenig gemein.

Der Cyberster ist zunächst mal optisch alles andere als retro. Stattdessen haben die Designer einen ausgesprochen modernen Zweisitzer gezeichnet, der mit seinen Scherentüren so manchem teureren Supersportwagen die Show stiehlt. Innen wirkt der Cyberster mit seinen drei um den Fahrer herum platzierten Displays und seinen massiven kantigen Schaltern richtiggehend futuristisch.