Mini macht das Restwert-Rennen
Nach drei Jahren bekommt man für einen Mini II immer noch mehr als 60 Prozent des Neupreises. Das ist ein Spitzenwert im Kleinwagensegment.
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Kleinwagen sind das stärkste Segment bei den Besitzumschreibungen: Rund 25 Prozent der Halterwechsel gehen auf das Konto dieser Fahrzeugklasse. Entsprechend kurz fallen die Standzeit aus: 98 Tage dauert es laut Schwacke-Auswertung, bis ein Kleinwagen einen Käufer findet. Aber das gilt definitiv nicht für jedes Modell.
Die Restwertbetrachtung von Schwacke zeigt zudem, dass es für einen drei Jahre alten Kleinwagen mit einer Laufleistung von 45.000 Kilometern im Schnitt 54,4 Prozent des einstigen Neupreises gibt. Knapp die Hälfte an Wertverlust ist ordentlich viel. Aber es gibt einige Modelle, die deutlich hervorstechen: Allen voran der BMW Mini II mit einem hervorragenden Restwert von 62,7 Prozent.

Ihm folgen mit etwas Abstand der VW Polo V (57,5 Prozent), der Audi A1 (56,3 Prozent) und der Renault Clio (55,7 Prozent). Alle anderen Fahrzeuge dieser Kategorie liegen unter dem Durchschnittswert. Den Schlusspunkt bildet der Opel Corsa mit einem Restwert von 46,5 Prozent.
Schwacke-Geschäftsführer Thorsten Barg kommentiert das Ergebnis so: „Mini liegt erneut an der Spitze. Die Kombination aus restwertschonender Vertriebspolitik und geschicktem Vermarktungskonzept führen zu niedrigen Standzeiten und hohen Restwerten.“
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