Minisegment: Der Restwertkönig ist kein Volkswagen

Von Silvia Lulei Autor Name

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Der derzeit wertstabilste Kleinstwagen auf dem deutschen Pkw-Markt wird nicht in Bratislava, sondern deutlich weiter östlich gefertigt.

Der Kia Picanto ist deutlich werthaltiger als sein Schwestermodell von Hyundai.(Bild:  Kia)
Der Kia Picanto ist deutlich werthaltiger als sein Schwestermodell von Hyundai.
(Bild: Kia)

Mit den City-Flitzern des Kleinstwagensegments lässt sich oft ein vergleichsweise zügiges Geschäft machen, doch bei den Restwerten gibt es eine erhebliche Bandbreite, wie der Informationsdienstleister Schwacke in einer entsprechenden aktuellen Analyse errechnet hat.

Zudem kann einem auch konzerninterner Wettbewerb die Lust an der Mini-Vermarktung vermiesen: Für die Kunden des Volkswagen-Konzerns beispielsweise ist die Vielfalt ein Segen. Dass sich aber Fabrikate eine Plattform so konsequent teilen und – wie im Falle des VW-Konzerns – drei nahezu baugleiche Kleinwagen herausbringen, ist für den Handel eher ein Fluch. Denn das riecht nach Preiskampf – und entpuppt sich auch als solcher, wie Schwacke-Geschäftsführer Thorsten Barg bestätigt. Menge und Preis der Fahrzeuge sowie das Image der Marke bestimmen nach Meinung Bargs den Restwert.

Die von Schwacke bewerteten Modelle des Mini-Segments im Vergleich – zum Vergrößern bitte klicken.(Bild:  Schwacke)
Die von Schwacke bewerteten Modelle des Mini-Segments im Vergleich – zum Vergrößern bitte klicken.
(Bild: Schwacke)

Es ist demzufolge nicht verwunderlich, dass bei den Drillingen VW Up, Seat Mii und Skoda Citigo die erstgenannte Version am wertstabilsten ist. Für einen drei Jahre alten VW Up bekommt man noch 57,7 Prozent des einstigen Neupreises (siehe Grafik). Damit landet der Kleinstwagen auf Platz zwei im Ranking der wertstabilsten Minis. Auf Platz eins ist der Kia Picanto mit 61,9 Prozent Restwert. Auch er übertrumpft übrigens seinen Zwilling Hyundai i10 um knapp sechs Prozentpunkte.

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