Schulungsangebot Misswahl

Von Steffen Dominsky 6 min Lesedauer

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Die Wahl, verunfallte Karosserien elektronisch, mechanisch oder gar nicht zu vermessen, bleibt Kfz-Betrieben meist selbst überlassen. Dass es zahlreiche Argumente gibt, Ersteres zu tun, das führt einem das TAK-/KTI-Seminar „Elektronische Karosserievermessung“ vor Augen.

Zwei Tage extreme Kurzweile: Karosseriebaumeister Detlef Wedemeyer vom KTI führt  Karosseriehandwerker in die Kunst der elektronischen Karosserievermessung ein.(Bild:  Dominsky – VCG)
Zwei Tage extreme Kurzweile: Karosseriebaumeister Detlef Wedemeyer vom KTI führt Karosseriehandwerker in die Kunst der elektronischen Karosserievermessung ein.
(Bild: Dominsky – VCG)

Auf die korrekten Maße kommt es an. Was für Grazien auf zwei Beinen gilt, trifft erst recht für solche auf vier Rädern zu, sprich Automobilkarossen. Doch anders als bei Erstgenannten geben bei letzteren nicht ein paar Zentimeter den Ausschlag. Nein, hier zählt jeder Millimeter. Das mag für die meisten vom Fach keine wirklich neue Erkenntnis sein. Das große „Aber“: Wie man feststellt, ob Teile einer Karosserie oder eines Rahmens krumm sind, daran scheiden sich die Geister. Denn nicht erst seit gestern gibt es elektronische Karosseriemesssysteme als Alternative zum klassischen Richtwinkelsatz bzw. zur Messlatte. Dennoch sind diese in K&L-Betrieben deutlich seltener anzutreffen als manch typischer Werkstattkalender.

„Nicht nachvollziehbar“, sagt Detlef Wedemeyer, Karosseriebaumeister und Dozent beim Kraftfahrzeugtechnischen Institut und Karosseriewerkstätte, kurz KTI.