Scheibenfolierungen entfernen
Mit Dampferzeuger oder Heißluftpistole
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Über die Vorteile von Scheibenfolierungen gibt es viel zu lesen. Wie sich die Folie wieder vom Glas entfernen lässt, bleibt jedoch meist unerwähnt. »kfz-betrieb« hat sich bei einem Folierungsexperten und bei einem Autoglaser über die Vorgehensweise informiert.
Menschliche Geschmäcker sind verschieden. Das gilt auch und insbesondere in Bezug auf das Auto. Beispiel Autoglas: Wenn der Erstbesitzer für sein Schätzchen eine Scheibenfolierung mit Tönung in Auftrag gab, muss das dem Käufer des späteren Gebrauchtwagens längst nicht gefallen. Auch bei der Rückgabe von Leasingfahrzeugen können Scheibenfolierungen negativ auffallen. Womöglich ist das Entfernen der Folierung durch den professionellen Fahrzeughandel sogar alternativlos, weil die Folie keine Bauartgenehmigung besitzt. Bauartgenehmigungspflichtig sind Folien und Aufkleber auf Scheiben immer dann, wenn sie größer als 0,1 Quadratmeter ausfallen oder mehr als ein Viertel der jeweiligen Scheibe verdecken. Ein weiterer möglicher Grund für das Entfernen der Folierung: Der Vorbesitzer hat sichtbar selbst Hand angelegt, sprich Blasen und Falten produziert. Nur: Wie bekommt man die Folie in der Werkstatt gleichermaßen schnell und rückstandslos vom Glas?
„Um Folie vom Glas zu entfernen, nutzen wir entweder einen Dampferzeuger oder eine Heißluftpistole“, sagt Boris Fischer, Inhaber und Geschäftsführer der Folienkonzept GmbH in Puchheim bei München. Der Folierungsexperte weiter: „Bewährt hat sich, mit dem Dampferzeuger auf der Innenseite zu arbeiten, also die Folie direkt zu erwärmen. Mit der Heißluftpistole hingegen führen wir die Wärme von außen über das Glas zu. Idealerweise braucht es hierzu zwei Mitarbeiter.“
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