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Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in-Hybrid – SUV mit Brückenfunktion

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Die Betriebsstrategie des Eclipse sieht vor, dass die E-Maschinen den Vortrieb bei niedrigen und mittleren Geschwindigkeiten übernehmen und nur bei Bedarf vom Benziner unterstützt werden. In dieser Betriebsphase treibt der Verbrenner vorwiegend den Generator an, der den Strom für die E-Motoren und die Batterie produziert. Bei hohem Leistungsbedarf kann der Benziner das Fahrzeug auch direkt antreiben, weil das in diesem Fall effizienter ist.

Fährt der Wagen im Hybridmodus, entscheidet die Software, wie Elektromotoren und Verbrenner am effizientesten zusammenarbeiten. Das funktioniert gut und bei allen Geschwindigkeiten mit einer angenehmen Geräuschkulisse. Der Fahrer kann jedoch per Schalter in einen elektrischen Fahrmodus schalten. Dann fährt der Eclipse mit maximal 135 km/h rein elektrisch, bis der Energievorrat im 13,8 kWh großen Akku aufgebraucht ist.

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Unter Idealbedingungen soll das SUV damit 61 Kilometer weit kommen (gemessen im WLTP-Zyklus, umgerechnet auf NEFZ). Im Alltag dürfte eine elektrische Reichweite von rund 40 Kilometern realistisch sein. Der Wagen bietet aber einen sogenannten Safe-Modus, in dem die Bordelektronik den aktuellen Akkustand sichert. Das ermöglicht es zum Beispiel, nach einer längeren Überlandstrecke am Zielort noch rein elektrisch durch ein Stadtzentrum zu fahren.

Sehr angenehm ist, dass man die Bewegungsenergie des Wagens in verschiedenen Rekuperationsstufen als elektrische Energie wieder zurück in den Akku speichern kann. Diese Stufen lassen sich bequem über Lenkradwippen auswählen und bieten zwischen brems- und antriebslosem Segeln und hoher Verzögerung sechs praxisgerechte Abstufungen. Außerdem lässt sich der Akku während der Fahrt oder auf einem Parkplatz über den Charge-Mode mithilfe des Benziners wieder aufladen. Das ist zwar nicht besonders effizient, kann aber die Einfahrt in eine Zero-Emission-Zone sichern, wenn gerade keine Ladesäule in der Nähe ist. Übers Netz geladen werden kann der Akku sowohl mit Wechsel- als auch Gleichstrom. Fürs Schellladen braucht er allerdings einen sogenannten Chademo-Stecker.

Steckdose im Kofferraum

Eine Besonderheit des Eclipse-Cross-Plug-in-Hybridantriebs ist, dass man den Akku bidirektional nutzen kann. Das bedeutet: Der Energiespeicher kann nicht nur die E-Motoren mit Energie versorgen, sondern auch Elektrogeräte, die man je nach Ausstattungsvariante an die 230-Volt-Steckdose im Kofferraum anschließen kann. In Japan dient die Funktion zum Beispiel dazu, dass sich Menschen nach einem Erdbeben selbst mit elektrischer Energie versorgen können. Hierzulande kann der Wagen während einer Pause eine elektrische Kaffeemaschine oder einen Wasserkocher betreiben.

Die Preise für den Eclipse Cross mit Stecker starten bei 30.890 Euro. Da ist allerdings der Elektrobonus bereits abgezogen, den Mitsubishi auf 9.000 Euro aufstockt. Die Basis-Variante kommt unter anderem mit Infotainmentsystem, Acht-Zoll-Touchscreen, Rückfahrkamera und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Die Plus-Variante startet bei 43.390 Euro und bietet zusätzlich unter anderem ein Head-up-Display, Bi-LED- und Nebelscheinwerfer sowie Einparkhilfen. Für die Top-Variante zahlen Käufer mindestens 47.590 Euro und erhalten dann zum Beispiel ein elektronisches Panorama-Glasschiebedach und ein Power-Sound-System.

Zwischen Plus- und Top-Niveau bietet Mitsubishi wie bei jeder Modelleinführung zum Start eine sogenannte „Intro Edition“, die ab 45.390 Euro zu haben ist und deren Ausstattung beispielsweise ein beheizbares Lenkrad, die 230-Volt-Steckdose im Gepäckraum sowie 360-Grad-Umgebungskameras umfasst.

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