Mitsubishi-Partnerverband Handel kritisiert Preisgestaltung

Von Yvonne Simon 4 min Lesedauer

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Trotz guter Beziehung zum Importeur gibt es einige Punkte, die den Mitsubishi-Handel stören. Dazu gehören die Preisgestaltung, aber auch unterschiedliche Arbeitswerte bei baugleichen Modellen in der Allianz mit Renault.

(v. l.) Geschäftsführer Andreas Wahl und der MPV-Vorstand: Walter Kolbeck, Ulrich Bollack, Gaby Breitenwischer, Jörg Lenz, Sprecher Guido Riemann und Jan Sperling(Bild:  Simon – VCG)
(v. l.) Geschäftsführer Andreas Wahl und der MPV-Vorstand: Walter Kolbeck, Ulrich Bollack, Gaby Breitenwischer, Jörg Lenz, Sprecher Guido Riemann und Jan Sperling
(Bild: Simon – VCG)

Nach dem aus Absatzsicht katastrophalen Jahr 2023 geht es bei Mitsubishi nun wieder deutlich aufwärts. Die Auslieferungen stiegen im ersten Quartal 2024 auf knapp 10.300 Einheiten. Und das Verhältnis zwischen Handel und Importeur, der Emil-Frey-Gruppe, ist traditionell gut. Auch nach dem Stabwechsel in Friedberg von Werner Frey an Jens Schulz werde die konstruktive Zusammenarbeit fortgeführt, berichtete Guido Riemann, Vorstandsprecher des Mitsubishi-Partnerverbands (MPV) in Flörsheim. Direkt neben der Zentrale der MKG-Bank traf sich der Verband am Dienstag, um aktuelle Themen zu diskutieren. Denn die Mitsubishi-Autohäuser stehen trotz allem vor der ein oder anderen Herausforderung.

Zum einen leidet der Handel wie die gesamte Branche unter den derzeitigen Marktbedingungen, sprich zurückhaltenden Kunden und hohen Zinsen. Die Händler verdienten zu wenig an den Fahrzeugen, so der Tenor bei der Veranstaltung.