Renaults E-Auto-Sparte Mitsubishi beteiligt sich an Ampere

Von Yvonne Simon 1 min Lesedauer

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Nach Nissan steigt nun auch Mitsubishi in die geplante Elektroauto- und Softwaresparte des Allianzpartners Renault ein. Aus der Kooperation soll 2025 ein Stromer für den europäischen Markt entstehen.

 Mitsubishi investiert bis zu 200 Millionen Euro in die Elektroautosparte von Renault.(Bild:  Simon – VCG)
Mitsubishi investiert bis zu 200 Millionen Euro in die Elektroautosparte von Renault.
(Bild: Simon – VCG)

Mitsubishi beteiligt sich an Ampere, der künftigen Elektroauto- und Softwaresparte von Renault. Wie der japanische Hersteller am Dienstag bekannt gab, wird er bis zu 200 Millionen Euro in die eigenständige Sparte seines Allianzpartners investieren.

Mit der Beteiligung will Mitsubishi seine Fahrzeugpalette um Elektroautos erweitern. Der erste Schritt der Zusammenarbeit soll ein E-Modell für den europäischen Markt sein. Derzeit hat Mitsubishi keine rein batterieelektrischen Fahrzeuge im Angebot, obwohl der Hersteller einst mit dem i-Miev zu den Pionieren zählte. Bisherigen Informationen zufolge soll das erste Elektroauto von Mitsubishi 2025 auf den Markt kommen; Details dazu sind noch nicht bekannt.

Im Juli hatte bereits der dritte Allianzpartner Nissan seine Beteiligung an Ampere bekannt gegeben. Nissan steigt mit bis zu 600 Millionen Euro ein. Der Deal war Teil der Reduzierung der Überkreuzbeteiligung der Allianzpartner. Renault senkt seine direkte Beteiligung an Nissan von 43 auf 15 Prozent – so viel, wie auch die Japaner an den Franzosen besitzen.

Renault hatte im vergangenen Jahr angekündigt, das Elektro- und Verbrennergeschäft künftig zu trennen. Ampere soll im ersten Halbjahr 2024 an die Börse gehen. Verbrennungsmotoren wollen die Franzosen in einem Joint Venture mit dem chinesischen Hersteller Geely bauen. Das Projekt trägt den Namen „Horse“.

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