Mitsubishi-Händlertag „Wir mussten ordentlich einstecken“

Von Yvonne Simon 5 min Lesedauer

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Multiple Krisen und nur noch zwei Modelle – dafür, dass Mitsubishi zuletzt schwer gebeutelt war, lief es im letzten Jahr erstaunlich gut. Der befürchtete Absatzeinbruch blieb aus. Auf einer Händlerveranstaltung erklärte Geschäftsführer Werner Frey die Erfolgsfaktoren und gab einen Ausblick auf 2023.

Mitsubishi-Deutschland-Chef Werner Frey sprach auf dem Händlertag in Wiesbaden zu den Partnern: „Wir wollen gemeinsam durchstarten.“(Bild:  Simon – »kfz-betrieb«)
Mitsubishi-Deutschland-Chef Werner Frey sprach auf dem Händlertag in Wiesbaden zu den Partnern: „Wir wollen gemeinsam durchstarten.“
(Bild: Simon – »kfz-betrieb«)

Hinter Mitsubishi und seinen Händlern liegt eine harte Zeit. Neben den großen Krisen, die die komplette Branche beeinträchtigen – Coronapandemie, Ukrainekrieg, Lieferprobleme – musste der Importeur seit Sommer 2020 auch noch den Rückzug aus Europa fürchten. Damals schwappte vom Hersteller aus Japan die Ankündigung über den Ozean, keine neuen Modelle mehr auf den Kontinent zu bringen. Anfang letzten Jahres gab es dann noch einen Hacker-Angriff auf die Emil-Frey-Gruppe. „Wir mussten ordentlich einstecken“, resümierte Mitsubishi-Deutschland-Chef Werner Frey auf dem Händlertag, zu dem der Importeur seine Partner am Samstag nach Wiesbaden eingeladen hatte.

Aber Mitsubishi ist noch da. Zwar aktuell nur mit zwei Modellen am Markt, doch dafür lief es im letzten Jahr erstaunlich gut. Mit 34.430 Einheiten verlor Mitsubishi im Vergleich zum Vorjahr „nur“ um 6,8 Prozent an Absatz. Ein sehr gutes Ergebnis, wertet Frey. „Wir haben uns gut geschlagen.“