Mobilität 2026: Fahrt mit unbekanntem Ziel
Autonomes Fahren, Elektroautos und Mobilität auf Abruf: Der Autobranche stehen bewegte Jahre bevor. Neben neuen Playern sorgt vor allem das sich wandelnde Mobilitätsverhalten aktuell für viel Aktionismus unter den Herstellern.
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Kodak, Nokia, Quelle: Diese drei ehemals namhaften Traditionsunternehmen stehen stellvertretend für unzählige Firmen, die nicht rechtzeitig erkannt haben, dass sich die Kundenbedürfnisse gewandelt haben. Sie sind in erschreckend kurzer Zeit links und rechts von neuen, deutlich wendigeren Wettbewerbern überholt worden. Droht den großen Automobilherstellern, die sich vielfach mit ihrer über hundertjährigen Geschichte brüsten, ein ähnliches Schicksal? Ist der Zug für die behäbigen Riesenkonzerne womöglich schon abgefahren?
Auf den Würzburger Autovertriebstagen, die »kfz-betrieb« jährlich mit der CG Car-Garantie Versicherungs-AG und der Santander Consumer Bank veranstaltet, zeichnete Hannes Beyer, Bereichsleiter Carsharing bei CC Unirent, ein wankendes Zukunftsbild für die Branchenakteure: Die Autobranche befinde sich mitten in einer tiefgreifenden Transformationsphase, die die Industrie und auch den Automobilhandel in den Grundfesten erschüttern wird: „Die Hersteller haben vielleicht eine Chance, wenn sie schnell akzeptieren, dass sich der Markt dramatisch wandelt und morgen anderes, und in Summe auch weniger Beschäftigungspotenzial bietet“, mahnte Beyer.
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