Aston Martin Modellwechsel sorgen für Ergebnisrückgang

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Die britische Edelschmiede kämpft seit Jahren mit der Wirtschaftlichkeit. Im ersten Quartal 2024 gingen die Verkaufszahlen nun deutlich zurück. Doch das Management ist nicht beunruhigt und setzt fürs Gesamtjahr ein hohes Rendite-Ziel.

Ist mit einem Absatzrückgang ins Jahr 2024 gestartet: Aston Martin.(Bild:  Aston Martin)
Ist mit einem Absatzrückgang ins Jahr 2024 gestartet: Aston Martin.
(Bild: Aston Martin)

Die Abkehr von der bisherigen Version seines Modells Vantage hat dem britischen Luxusautobauer Aston Martin Lagonda zum Jahresstart einen deutlichen Ergebnisrückgang eingebrockt. Zwar soll es bald neue Versionen des Vantage und auch des SUVs DBX707 geben, die standen in den ersten drei Monaten aber noch nicht zum Verkauf. Insgesamt ist das Unternehmen dabei, sein komplettes Modellangebot zu erneuern.

In der Folge sank die Zahl ausgelieferter Fahrzeuge im ersten Quartal im Jahresvergleich um mehr als ein Viertel auf 945, wie das Unternehmen am Mittwoch im britischen Gaydon mitteilte. Umsatz und operativer Gewinn gingen ebenfalls deutlich zurück. An den ambitionierten Jahreszielen hält das Management aber fest. Aston Martin ist seit Jahren in der Transfomation und auf der Suche nach Stabilität. Das Unternehmen gehört nicht mehrheitlich zu einem der großen Autokonzerne.

Der Umsatz fiel im ersten Quartal um zehn Prozent auf 267,7 Millionen britische Pfund (313,5 Mio. Euro). Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank sogar um mehr als ein Drittel auf knapp 19,9 Millionen Pfund. Der Einbruch spiegele das Ende der Produktion und Auslieferung von Aston Martins Kernmodellen wider, sagte der Vorstandsvorsitzende Lawrence Stroll laut Mitteilung. Er arbeitet seit längerem daran, den Sportwagenbauer wieder in die Spur zu bringen. In den vergangenen Jahren waren die Briten unter anderem mehrfach auf Finanzspritzen angewiesen.

Der Aktien-Analyst Philippe Houchois sprach mit Blick auf das erste Quartal von einem „schmerzhaften“ Übergang. Er rechnet angesichts der bestätigten Jahresziele damit, dass Aston Martin im zweiten Halbjahr besser abschneiden wird. An dem Unternehmen ist Mercedes-Benz mit einem Anteil von rund neun Prozent an den Briten beteiligt. Auch Geely hält einen kleineren Aktienanteil.

Aston Martin zufolge werden die Ergebnisse des zweiten Quartals denen zum Jahresauftakt ähneln. In der zweiten Jahreshälfte sollen die Geschäfte dann besser laufen. Im Gesamtjahr strebt das Management eine bereinigte operative Marge von etwas über 20 Prozent an. Im ersten Quartal lag sie bei 7,4 Prozent.

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