Mercedes-Rückruf Möglicher Antriebsverlust

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Bei weltweit über 50.000 elektrisch angetriebenen Modellen von Mercedes ist eine Aktualisierung der fehlerhaften Batteriemanagement-Software notwendig.

Unter anderem ist der EQE gerade von einer Rückrufaktion bei Mercedes betroffen.  (Bild:  Autoren-Union Mobilität/Mercedes-Benz)
Unter anderem ist der EQE gerade von einer Rückrufaktion bei Mercedes betroffen.
(Bild: Autoren-Union Mobilität/Mercedes-Benz)

Bei bestimmten Fahrzeugen der Mercedes-Baureihen EQE SUV (Baureihe 294), EQE (295), EQS SUV (296) und EQS (297) könnte die Software des Batteriemanagementsystems in spezifischen Situationen ein Abschalten des Hochvolt-Systems veranlassen. „In diesem Fall könnten sich die Schütze der Hochvolt-Batterie öffnen. In der Folge kann ein unangekündigter Vortriebsverlust nicht ausgeschlossen werden“, sagte ein Konzernsprecher auf Anfrage. Er bestätigte einen deswegen gestarteten Rückruf, der laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Deutschland für rund 8.900 Halter relevant ist.

Durch kontinuierliche Diagnoseanfragen verschiedener Steuergeräte kann der Speicher des Batteriemanagementsystems offenbar überlastet werden. Ein Verlust der Antriebskraft könnte dann ohne Vorwarnung auftreten. Das Fahrzeug kann zwar laut dem Sprecher danach neu gestartet werden, dennoch ist für die Elektroautos aus dem Bauzeitraum August 2022 bis Mai 2024 ein Softwareupdate fällig. „Der vorgesehene Werkstattaufenthalt für die Aktualisierung der Batteriemanagement-Software wird circa 30 Minuten in Anspruch nehmen“, kündigte der Sprecher an. Der Rückruf trägt die interne Herstellerkennung „5496226“ und ist weltweit für 50.744 Einheiten vorgesehen.

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