Tesla-Rückruf Möglicher Ausfall der Rückfahrkamera

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Der US-amerikanische Hersteller hat wohl bereits zum Jahresende 2023 ein OTA-Softwareupdate entwickelt, um ein Problem in über 200.000 E-Autos zu beheben. Vermeldet wurde die Maßnahme vom KBA aber erst vor Kurzem.

Tesla muss sich derzeit einem Rückruf stellen.(Bild:  Tesla)
Tesla muss sich derzeit einem Rückruf stellen.
(Bild: Tesla)

Tesla hat beim Model S, X und Y ein sicherheitsrelevantes Softwareproblem beheben müssen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bemängelt seit Dienstag, 11. Juni, einen möglichen Ausfall der Rückfahrkamera bei insgesamt knapp 30.000 Elektroautos, wovon sich den Angaben zufolge 4.627 in Deutschland befinden. Allerdings hatte die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) bereits Anfang dieses Jahres den daraus resultierenden Rückruf mit der internen Kennung „SB-24-00-002“ für fast 200.000 Einheiten allein in den Vereinigten Staaten angekündigt.

Schon damals hieß es, dass ein zum Jahresende 2023 „over the air“ aufgespieltes Softwareupdate (Version 2023.44.30.7) Abhilfe geschaffen habe. Für den überwiegenden Teil der zwischen Dezember 2022 und August 2023 gebauten Teslas sollte die Aktion also erledigt sein. Lediglich Autos, die mit einer älteren Softwareversion unterwegs sind und Probleme mit der Datenübertragung haben, müssten zu einer Servicestation des Herstellers fahren – dies dann aber verpflichtend, denn das KBA überwacht den Rückruf und fordert somit eine hundertprozentige Erfüllungsquote.

Die NHTSA ist mit seiner Chronistenpflicht übrigens schon deutlich weiter und vermeldete kürzlich die Tesla-Aktion „SB-24-00-008“. Hier geht es um eine mögliche Fehlfunktion des optischen und akustischen Gurtwarners bei über 125.000 Model 3, S, X und Y auf dem Heimatmarkt. Auch hier soll im Laufe des Monats eine OTA-Aktualisierung die Lösung sein.

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