Rückruf Möglicher Kraftstoffverlust und Probleme mit dem Glasdach beim Ford Kuga

Von Niko Ganzer

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Für den Ford Kuga stehen zwei Rückrufaktionen an. Die Starttermine stehen noch nicht fest. In Summe geht es in Deutschland um 15.400 Kompakt-SUV.

Ford meldet gleich zwei Rückrufe für den Kuga.(Bild:  Stuart G W Price/Ford)
Ford meldet gleich zwei Rückrufe für den Kuga.
(Bild: Stuart G W Price/Ford)

Für den Ford Kuga stehen zwei Rückrufaktionen an. Da der Beginn der Abhilfemaßnahmen in beiden Fällen noch nicht genau terminiert ist, besteht gleichzeitig für beim Händler befindliche Autos ein Auslieferungsstopp. Neufahrzeuge seien „unabhängig davon, ob verkauft, nicht verkauft, zugelassen oder nicht zugelassen, zurückzuhalten und dürfen weder verkauft noch vorgeführt werden, bis weitere Anweisungen veröffentlicht werden“, wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage sagte.

Die größere Aktion mit dem Herstellercode „22S73“ steht seinen Worten zufolge für 13.371 Kompakt-SUV mit dem 1,5-Liter-Benziner an. Im Produktionszeitraum 1. August 2019 bis einschließlich 8. November 2022 verfüge das Aggregat mit drei Zylindern möglicherweise über Einspritzventile, die nicht den Spezifikationen entsprechen. Laut Fehlermeldung der US-Verkehrssicherheitsbehörde kann dadurch Kraftstoff im Motorraum austreten. „Serviceanweisung und Teileverfügbarkeit werden Anfang 2023 erwartet“, kündigte der Sprecher an.

Zweiter Rückruf betrifft Modelle mit Panoramadach

Ähnliches gilt für den Rückruf „22S58“, der in Deutschland etwas über 2.000 Kuga mit Panoramadach umfasst. Die Autos liefen zwischen 19. April und 18. Oktober 2021 vom Band. Ford seien drei Fälle in Europa bekannt, bei denen sich das Glasdach von der Karosserie gelöst habe. „Die Untersuchung ergab eine fehlerhafte Verklebung des Panoramadachs bei den betreffenden Fahrzeugen, die durch die Einwirkung von UV-Licht auf die Beschichtung des Panorama-Dachrahmens verursacht wurde“, erklärte er.

Wie schon bei früheren Rückrufen in diesem Zusammenhang kündigt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eine Überprüfung der Haftung der Rahmenbeschichtung an. Bei Bedarf werde „die erforderliche Haftung hergestellt und das Glasdach neu eingeklebt“. Außerhalb Deutschlands ist das Prozedere für weitere rund 5.300 Kuga vorgesehen. Zur ersten Aktion liegen noch keine Auslandszahlen vor.

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