Moll Automobile expandiert nach Köln

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Die Aachener Mehrmarkenautohausgruppe Moll übernimmt das Autohaus Getra und baut es für 3,5 Millionen Euro zu einem Fiat-, Abarth- Fiat-Professional und Jeep-Autohaus um.

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Moll Automobile wird jetzt auch Fiat-Vertriebspartner.
Moll Automobile wird jetzt auch Fiat-Vertriebspartner.
(Bild: Rehberg/»kfz-betrieb«)

Zum 1. September übernimmt die Aachener Mehrmarkenautohausgruppe Moll Automobile im Rahmen eines Asset-Deals das Alfa-Romeo-, Jeep- und Dodge-Autohaus Getra mit Sitz in Köln-Porz. Die Autohausgruppe wird an ihrem neunten Standort als Vertragshändler für die Marken Fiat, Abarth, Fiat Professional und Jeep und als Servicepartner für die Fabrikate Dodge, Chrysler, Alfa Romeo und Lancia agieren.

„Wir sind stolz, nach unserer Expansion in Koblenz und Bergheim vor einigen Monaten, uns nun in einer Metropole zu engagieren, und im Kölner Automobilmarkt vertreten zu sein. Die Expansion nach Köln ist Teil unserer Strategie, uns regional übergreifend aufzustellen und unser Markenportfolio in diesem Zusammenhang zu erweitern“, begründet der geschäftsführende Gesellschafter Matthias Moll in einer Pressemeldung die Entscheidung.

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In den kommenden Monaten will die Autohausgruppe den Showroom und den Servicebereich in Köln-Porz im laufenden Betrieb nach den neusten Gestaltungsrichtlinien der Hersteller umgestalten. Insgesamt investiert Moll Automobile rund 3,5 Mio. Euro in den Um- und Ausbau des Betriebs. Das Außengelände wird im ersten Schritt auf 9.000 Quadratmeter ausgebaut, perspektivisch ist eine weitere Vergrößerung der Fläche geplant.

Das gut zehnköpfige Verkaufs- und Serviceteam von Getra-Mitarbeiter übernimmt Moll Automobile. Geplant ist, den Vertrieb komplett umzustrukturieren und zu stärken. Ein genaues Verkaufsvolumen wollte Matthias Moll auf Nachfrage zwar nicht nennen, es werde sich aber im vierstelligen Bereich bewegen. Das Credo der Autohausgruppe lautet: Unter 1.000 Neuwagen lohnt sich eine Markenverantwortung aus struktureller Sicht nicht.

Bislang war die 2006 gegründete Autohausgruppe Moll Automobile an acht Standorten in Aachen, Düren, Euskirchen, Bergheim und Koblenz vertreten. Mit rund 180 Mitarbeitern vermarktete sie die Pkw-Marken Ford, Volvo, Mazda, Nissan, Seat, Toyota, Kia und die Motorradmarke Ducati. Für Fiat hatte das Unternehmen bislang nur einen Servicevertrag. 2016 hatte die Gruppe 6.900 Neu- und Gebrauchtwagen vermarktet, in diesem Jahr werden es voraussichtlich 8.500 Fahrzeuge sein. In den kommenden 24 Monaten will die Gruppe die 10.000 Einheiten knacken.

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