Moll Automobile expandiert weiter mit Volvo

Autor Julia Mauritz

Die Aachener Mehrmarkenautohausgruppe Moll Automobile hat das Wuppertaler Autohaus Nordland übernommen – es war im vergangenen Herbst in die Insolvenz gerutscht.

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Auch an ihrem Aachener Stammsitz vertreibt die Autohausgruppe die Marke Volvo.
Auch an ihrem Aachener Stammsitz vertreibt die Autohausgruppe die Marke Volvo.
(Bild: Moll Automobile)

Die Aachener Mehrmarkenautohausgruppe Moll Automobile hat einer Pressemitteilung zufolge zum 1. April 2018 das Volvo-Autohaus Nordland übernommen. Das Unternehmen, das seit 1977 Volvo-Vertragshändler war, hatte im vergangenen Herbst Insolvenz anmelden müssen; der Geschäftsbetrieb war bis zur Übernahme durch den neuen Eigentümer jedoch ohne Unterbrechung fortgeführt worden.

Moll Automobile führt die beiden Wuppertaler Standorte als Volvo-Betriebe weiter und hat dafür das Serviceteam vom Autohaus Nordland übernommen. Aktuell beschäftigt das Wuppertaler Unternehmen rund 25 Mitarbeiter, perspektivisch soll das Team um weitere fünf Personen wachsen. Ebenfalls geplant ist, am neuen Standort in das Volvo-Retailkonzept zu investieren.

Zum geplanten Neu- und Gebrauchtwagenabsatz am neuen Standort wollte sich der geschäftsführende Gesellschafter von Moll Automobile, Matthias Moll, auf Nachfrage nicht äußern. Die Mehrmarkenautohausgruppe vertreibt die Marke Volvo seit ihrer Gründung vor zwölf Jahren. „Wir sind stolz, uns mit einem weiteren Standort in NRW etablieren zu können. Volvo konnte im vergangenen Jahr auf dem deutschen Markt ein bisher noch nie erzieltes Ergebnis erreichen. Es freut uns sehr, dass wir weiterhin zum Wachstum der Marke beitragen dürfen“, kommentierte Matthias Moll die Übernahme.

Die Aachener Autohausgruppe Moll Automobile vertreibt an elf Standorten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz die Marken Volvo, Ford, Nissan, Toyota.Seat, Kia, Mazda, Fiat, Jeep und Abarth. Im abweichenden Geschäftsjahr 2017/2018, das Ende August 2018 endet, will Matthias Moll mindestens 10.000 Neu- und Gebrauchtwagen vermarkten und 170 Millionen Euro Umsatz schaffen. 2016 und 2017 war die Autohausgruppe durch Neueröffnungen und Übernahmen stark gewachsen.

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