Moll Automobile: Wachstum im Zeitraffer

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

In den elf Jahren seit seiner Gründung hat sich der Aachener Händler von einem Ford-, Volvo- und Nissan-Autohaus mit 23 Mitarbeitern zu einer Gruppe mit sieben Marken und 180 Mitarbeitern entwickelt. Gedrosselt wird das Tempo noch lange nicht.

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Der Hauptbetrieb von Moll Automobile in Aachen – in dem Autohaus vertreibt das Unternehmen die Fabrikate Ford, Mazda, Nissan und Volvo.
Der Hauptbetrieb von Moll Automobile in Aachen – in dem Autohaus vertreibt das Unternehmen die Fabrikate Ford, Mazda, Nissan und Volvo.
(Bild: Moll Automobile)

Zeit zum Luftholen hatten Matthias Moll und Oliver Christoph in diesem Jahr noch keinen einzigen Tag – die Führungsspitze der Autohandelsgruppe Moll Automobile musste stattdessen darauf achten, nicht vom eigenen Wachstumstempo überrollt zu werden: Binnen gerade einmal drei Monaten haben sie an ihrem Stammsitz in Aachen ein Toyota-Autohaus eröffnet sowie in Koblenz ein Mazda-, ein Toyota- und zuletzt ein Nissan-Autohaus. Zudem haben sie in ihre Euskirchener Filiale die Marke Kia integriert.

Nur wenige Monate zuvor hatte das Unternehmen bereits in Koblenz ein bestehendes Autohaus zur Vermarktung von Gebrauchtwagen umgebaut und in Bergheim einen Seat- und Volvo-Betrieb errichtet. Ein enormer Kraftakt angesichts der Tatsache, dass es sich dabei nicht um klassische Übernahmen, sondern um Neugründungen handelte und Moll somit nicht auf eine bestehende Autohausmannschaft zurückgreifen konnte.