Moll-Gruppe kauft Ferrari Krüger

Von Jens Rehberg

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Der Ferrari-Standort in Hannover wechselt den Besitzer. Nach über 30 Jahren mit dem italienischen Luxus-Fabrikat geht Lutz Krüger in den Ruhestand.

Der sechs Jahre alte Gebäudekomplex auf dem Expo-Gelände zeichnet sich durch Symmetrie und gläserne Transparenz aus. (Foto:  Moll)
Der sechs Jahre alte Gebäudekomplex auf dem Expo-Gelände zeichnet sich durch Symmetrie und gläserne Transparenz aus.
(Foto: Moll)

Bereits Ende November hat die Düsseldorfer Moll-Gruppe das Ferrari-Autohaus Lumani Krüger in Hannover übernommen. Damit holt sich das Familienunternehmen eine neue Marke ins Portfolio und baut ihr bereits bestehendes Sportwagen-Engagement mit Aston Martin, Lamborghini und McLaren um einen weiteren Hersteller aus. Das bislang zehnköpfige Team soll laut einer Pressemitteilung der Autohandelsgruppe vom Mittwoch um weitere Mitarbeiter ergänzt werden.

„Unser Ziel ist es, die Begeisterungsanforderungen unserer Kunden zu erfüllen – und dazu werden wir neben professionellem Vertrieb und Kundendienst auch Motorsportveranstaltungen anbieten“, erklärt Geschäftsführer Timm Moll, der die neue Moll Sportwagen Hannover GmbH zusammen mit Bastian Lühmann führen wird.

Das ehemalige Autohaus Lumani Krüger befindet sich auf dem Gelände der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover – zum Vergrößern bitte klicken.(Foto:  Moll)
Das ehemalige Autohaus Lumani Krüger befindet sich auf dem Gelände der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover – zum Vergrößern bitte klicken.
(Foto: Moll)

Das Autohaus Lumani Krüger wurde 1969 von Emil Krüger und seinen Sohn Lutz zunächst als Spezial-Werkstatt für italienische Modelle gegründet, ehe es 1986 zum Ferrari-Vertragshändler aufstieg. Mittlerweile ist mit Marco und Nico Krüger die dritte Generation aktiv – die zwei Brüder bleiben dem Unternehmen in ihren Funktionen als Werkstattleiter beziehungsweise Verkäufer erhalten.

Die Moll-Gruppe hat 2014 über 15.800 Neu- und Gebrauchtwagen der Marken VW, Audi, Skoda, Volvo, Aston Martin, Lamborghini, Land Rover, Jaguar und McLaren verkauft. Das Unternehmen setzte unter der Führung von Tim Moll mit 480 Mitarbeitern zuletzt rund 490 Millionen Euro im Jahr um. Moll ist an 12 Standorten in und um Düsseldorf vertreten.

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