Fachmagazin „Motor Klassik“ feiert Geburtstag

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Sie war das zweite große OIdtimer-Magazin im Land. Von Anfang an setzte die Motor Presse Stuttgart mit ihrem Produkt einen Kontrapunkt zum bekannten „Oldtimermarkt“ – und das erfolgreich bis heute.

Am 27. Juli 1984 lag das erste Heft von „Motor Klassik“ am Kiosk und wurde kurz darauf beim 12. Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring der Szene präsentiert.(Bild:  Motor Presse)
Am 27. Juli 1984 lag das erste Heft von „Motor Klassik“ am Kiosk und wurde kurz darauf beim 12. Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring der Szene präsentiert.
(Bild: Motor Presse)

Dass die Motor Presse Stuttgart ein Oldtimer-Magazin herausbrachte, war selbst dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ eine Geschichte wert. Am 27. Juli 1984 lag das erste Heft von „Motor Klassik“ am Kiosk und wurde kurz darauf beim 12. Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring der Szene präsentiert. Von den 75.000 gedruckten Exemplaren gingen immerhin mehr als 50.000 über die Ladentheken. „Des machet mer jetzt!“ – mit diesem Machtwort setzte der ehemalige Grand-Prix-Rennfahrer, Motor-Presse-Gründer und Verleger Paul Pietsch den Schlusspunkt unter die Pro- und Contra-Diskussionen zur Gründung eines neuen Magazins für Oldtimer-Fans. „Bereits 1979 hatte ein junger Redakteur von ‚Auto Motor und Sport‘ die Idee, ein Oldtimer-Magazin nach englischem Vorbild auf den Markt zu bringen. Auf der Insel nämlich, dem Mutterland der Geschichtsverehrung, gab es schon länger eine prosperierende Alteisen-Gemeinde und passend dazu mehrere erfolgreiche Klassik-Zeitschriften. So etwas fehlte damals in Deutschland“, erinnert sich Hans-Jörg Götzl, Chefredakteur von „Motor Klassik“, an die Anfänge.

Endlich konnte Dirk-Michael Conradt, so der Name des jungen Redakteurs, loslegen, zusammen mit einschlägig verdächtigen Redakteuren, die sich leidenschaftlich mit dem rostigsten Hobby der Welt befassten. Die Auflagenentwicklung zeigte rasch, dass der Verleger Paul Pietsch mal wieder den richtigen Riecher hatte, und ab 1985 erschien „Motor Klassik“ monatlich. „So ist es bis heute geblieben, zwölf Mal im Jahr berichten wir aus der Welt der klassischen Automobile, von Rennen und Rallyes und von Messen und Märkten. Dazu gibt es regelmäßig Reisereportagen, Porträts, Servicegeschichten von Auto-Import bis Versicherung, ausführliche Kaufberatungen sowie vor allem: jede Menge Fahrberichte“, so Hans-Jörg Götzl. Und weil die „Motor Klassik“-Macher der Moderne absolut positiv gegenüberstehen und immer Lust auf neue Erfahrungen haben, gibt es seit nunmehr 21 Jahren das Schwestermagazin „Youngtimer“, das sich mit den Klassikern von morgen befasst und acht Mal im Jahr erscheint. War’s das? Natürlich nicht. Neben „Motor Klassik“ und „Youngtimer“ bringt die Redaktion jedes Jahr mehrere Sonderhefte heraus, darunter verschiedene Kaufratgeber, Reise-Sonderhefte, Schrauber-Anleitungen und vieles mehr.

Außerdem werden ganz zeitgemäß die digitalen Kanäle bespielt, vom Online-Auftritt unter dem Dach von auto-motor-und-sport.de oder dem Online-Marktplatz motor-klassik.de bis hin zu den üblichen Social-Media-Kanälen. Und damit dies alles nicht zu theoretisch wird, bringt die Redaktion gern Leben in die Bude und nimmt die Leser im Wortsinn mit: Neben mittlerweile vier Rallyes – Paul Pietsch Classic, Silvretta Classic, Sachsen Classic und Luxembourg Classic – gibt es Leserläufe beim Oldtimer-Grand-Prix und bei den Classic Days sowie spezielle Fahrtrainings für Klassiker. Aus einer monatlich erscheinenden Rost-Revue ist somit seit 1984 ein kleines Universum entstanden, in dem die Leserinnen und Leser mit ihrer Liebe zu klassischen Automobilen klar im Mittelpunkt stehen.

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