Wachstumsmarke Motor Nützel eröffnet zweiten Seat/Cupra-Standort in diesem Jahr

Von Andreas Grimm

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In schneller Folge baut die Motor-Nützel-Gruppe aus Bayreuth ihre Seat-/Cupra-Standorte auf. Die Spanier sind für den Mehrmarkenhändler ein Wachstumsmarkt. Nun ist im Raum Bamberg bereits der zweite Standort in diesem Jahr gestartet. Nach dem Jahreswechsel geht es weiter.

Die Motor-Nützel-Gruppe hat in Scheßlitz vor den Toren Bambergs ein Seat-Cupra-Autohaus eröffnet. Damit setzt der Händler den Expansionskurs mit den Spaniern fort.(Bild:  Motor Nützel)
Die Motor-Nützel-Gruppe hat in Scheßlitz vor den Toren Bambergs ein Seat-Cupra-Autohaus eröffnet. Damit setzt der Händler den Expansionskurs mit den Spaniern fort.
(Bild: Motor Nützel)

Die Motor-Nützel-Gruppe treibt den Ausbau ihrer Aktivitäten für Seat und Cupra in Oberfranken voran. Nachdem im April am Firmensitz in Bayreuth ein Cupra- und Seat-Showroom neu eröffnete, hat Nützel nun auch die Vertretung der spanischen Marken im Raum Bamberg übernommen. Vertreten wird das Fabrikat von einer Bestandsimmobilie in Scheßlitz aus. Zuvor war für das Marktgebiet der Seat-Partner ATB zuständig, der weiter als Servicepartner direkt in Bamberg aktiv ist. Das Markenduo runde das Produktportfolio ab, hieß es zur Begründung für die neuerliche Investition.

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In Scheßlitz ließ sich Motor Nützel den Umbau des exklusiven Schauraums für Cupra und Seat 650.000 Euro kosten. Präsentiert werden die Modelle der Spanier nun auf 760 Quadratmetern. Dazu kommt ein Servicebereich mit 1.200 Quadratmetern. Das Gebäude selbst hat eine Fläche von 2.600 Quadratmetern, weshalb dort auch noch Toyota einziehen wird. Die Nützel-Gruppe hatte jüngst bekannt gegeben, die Japaner perspektivisch an acht Standorten vertreten zu wollen. Das gesamte Autohaus-Grundstück ist mehr als 13.000 Quadratmeter groß.

Am neuen Cupra- und Seat-Standort hatte die Nützel-Gruppe bislang VW vertreten. Nun ziehen dort die Spanier ein, die in der Nützel-Strategie eine wichtige Rolle spielen. Neben den in diesem Jahr eröffneten Standorten sollen Seat und Cupra auch im Automobilzentrum in Mitterteich eine wichtige Rolle spielen, das sich derzeit in Bau befindet. Im ersten Halbjahr 2023 soll es in Betrieb gehen. Nützel agiert damit im Einklang mit dem sogenannten Investorenmodell des Importeurs, der am liebsten mit starken Partnern an mehreren Standorten zusammenarbeitet. Das können größere Mehrmarkengruppen ebenso sein wie Exklusivhändler, die weiter in die Spanier investieren wollen.

Als wesentliche Herausforderung der Umbauphase bezeichnete die Nützel-Gruppe die Umstellung der bestehende Piazza-CI von VW Pkw auf die neue Cupra-CI. Beispielsweise seien die Fahrzeuge im Schauraum neu angeordnet, sodass alle Bodendosen und Leitungen neu im Boden verlegt werden mussten, was wiederum mit der bestehenden Fußbodenheizung kollidierte. Hilfreich für die Autohausgruppe war dabei die Zusammenarbeit mit Architekt Michael Schramm (Archi-Network), der die Immobilien kennt und bereits den Seat/Cupra-Standort in Bayreuth umgebaut hat.

Vertreter von Seat Deutschland bei der Eröffnung

Die Entscheidung, die beiden Marken in Scheßlitz zu vertreten, fiel nach Unternehmensangaben im Jahr 2021; die Umbauten dauerten rund sechs Monate. Am Standort beschäftigt sind derzeit 30 Mitarbeiter, exklusiv für die Spanier arbeiten drei. Sie sollen im kommenden Jahr rund 200 Einheiten verkaufen – und durften zur Eröffnung aber erst einmal feiern. Nützel hatte den Standort mit einer Afterwork-Party eingeweiht. „Mit einem stimmungsvollen Abend im spanischen Flair“, wie die Marketingabteilung schreibt.

Zur Eröffnung waren Vertreter von Seat Deutschland angereist. Stefan Scherer, Leiter Netzplanung, Akquise und Vertragsmanagement, und Heiko Liebner, Gebietsleiter Vertrieb/Handel, machten sich ein Bild vom neuen Standort und gratulierten mit einem Barcelona-Bild zur Eröffnung. Im Mittelpunkt der Publikumspräsentation standen dabei die Modelle Cupra Born und Cupra Formentor VZ5.

Die Motor-Nützel-Gruppe geht auf eine Motorradwerkstatt in Bayreuth zurück, die im Jahr 1931 startete. Inzwischen handelt das Unternehmen mit den Automarken VW, Audi, Skoda, Seat und Cupra. 2021 erwirtschaftete die Autohausgruppe nach eigenen Angaben mit 950 Mitarbeitern einen Umsatz von 283 Millionen Euro. Die Zahl der Neu- und Gebrauchtwagenverkäufe summierte sich auf 11.100 Einheiten.

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