Die großen Autohändler Deutschlands 2023 Motor-Nützel: Vielfach nachhaltig voran

Von Andreas Grimm 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Dank einer neuen Partnerschaft mit den Marken Toyota und Maxus stellt sich Motor-Nützel in seiner Region breiter auf. Das angestrebte Wachstum unterfüttert die Gruppe allerdings mit vielen Maßnahmen in Sachen Personal und Nachhaltigkeit.

Die Personalentwicklung ist für Motor Nützel sehr wichtig. Das fängt mit einer hohen Ausbildungsquote an.(Bild:  Motor Nützel)
Die Personalentwicklung ist für Motor Nützel sehr wichtig. Das fängt mit einer hohen Ausbildungsquote an.
(Bild: Motor Nützel)

Selbst im eher beschaulichen Oberfranken, dem Marktgebiet der Motor-Nützel-Gruppe mit der Unternehmenszentrale in Bayreuth, ist die Automobilbranche in Bewegung. Für Geschäftsführer
Alexander Pflaum würde die klassische Antwort auf diese generelle Entwicklung – das Größen- und Volumenwachstum – allerdings zu kurz greifen. Pflaum sieht im Gespräch mit »kfz-betrieb« die zentrale Herausforderung für das Management in einer zeitgemäßen Personalführung und -entwicklung. Deshalb investiert Motor-Nützel aktuell und langfristig einen sechsstelligen Betrag in ein Führungskultur-Entwicklungsprogramm. Es soll unter anderem ein einheitliches Unternehmensleitbild und die Unternehmens- und Führungskultur für alle Mitarbeiter erlebbar machen und dabei helfen, die Mitarbeiterbindung zu erhöhen und offene Stellen schneller zu besetzen.

Unter dem Dach der Gruppe, seit 1948 mit einer wachsenden Zahl an Marken ein Partner des Volkswagen-Konzerns, sind 25 Filialen an zwölf Standorten vertreten. Die Motor-Nützel-Leitkultur hat einen hohen Stellenwert und soll den Standorten eine Grundlage geben als Basis für die Wachstumspläne des Unternehmens. Jährlich werden zudem gut 100 Mitarbeiter neu integriert und starten etwa 70 Auszubildende bei Motor-Nützel. „Die durchgängige Orientierung und auch Kommunikation in größeren Konzernstrukturen ist wirklich eine Herausforderung“, hat Pflaum festgestellt. Bei den Mitarbeitern kommen daher Informationen nicht so an, wie es die Geschäftsführung wünscht. Und sie kommen erst recht nicht so zurück, „wie wir sie benötigen“ .