Motorschäden: Ursachen für den Lagertod
Erosion, Kavitation, Korrosion – Lagerschäden können viele Auslöser haben. Umso wichtiger ist es, die richtige Ursache zu erkennen, um Folgereparaturen zu vermeiden. Denn EIN Motorschaden ist schon teuer genug.

Motorschäden durch defekte Gleitlager? Ist das nicht ein Thema von gestern? Nein, denn moderne Verbrenner sind so leicht und kompakt wie nur irgend möglich ausgelegt und dementsprechend anfällig. Downsizing und ungerade Zylinderzahlen sorgen zudem dafür, dass das Kurbelgehäuse mit den Arbeitstakten der Zylinder mitschwingt und sich verformt – damit steigt die Belastung der Gleitlager. Ein weiterer Grund ist das Start-Stopp-System: Verschleiß tritt in Gleitlagern eigentlich nur während der Mischreibungsphase auf, also wenn der Motor anläuft. Das kommt aber sehr häufig vor, wenn die Maschine bei jedem Ampelstopp stillgelegt wird.
Im Ergebnis sind Motoreninstandsetzer regelmäßig mit Lagerschäden konfrontiert. Doch hier gibt es viele unterschiedliche Schadenbilder und -ursachen, die auf eine Vielzahl von Auslösern hindeuten können. Aufgrund der hohen Komplexität beim Zusammenspiel der einzelnen Komponenten ist die Schadenursache nicht einfach zu erkennen und liegt meist nicht im Lager selbst, sondern im Umfeld. Obwohl das Gleitlager oft den größten Schaden erleidet, ist mit dessen Austausch die Schadenursache oftmals nicht behoben. Bei einer professionellen Motoreninstandsetzung muss der Monteur also zuerst den Grund ermitteln. Als Hilfestellung hat Motorservice, die Ersatzteilsparte von Rheinmetall Automotive (früher Kolbenschmidt Pierburg) dafür die neue Broschüre „Schäden an Gleitlagern“ herausgebracht.
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