Motul: Die Nummer eins des Fachhandels

Redakteur: Steffen Dominsky

Die älteste Ölmarke der Welt ist laut einer aktuellen Umfrage unter den Schmierstoffanbietern der Spitzenreiter in Sachen Produkte und Mitarbeiter.

Anbieter zum Thema

Der traditionsreiche Schmierstoffhersteller Motul vertreibt seine Produkte ausschließlich über den Fachhandel. Denn, so weiß Motul-Deutschland-Geschäftsführer Martin Klein: „Nur über diesen Vertriebsweg ist gewährleistet, dass ein Fachmann den Endkunden kompetent berät.“ Zudem sichert dieses Handelskonzept stabile Preise.

Dieses Fachhandelskonzept der weltweit ältesten Ölmarke zahlt sich aus, was unter anderem die hohe Zufriedenheit der Motul-Werkstatt- und -Handelspartner zeigt. Das hat jetzt auch die jüngste Image-Untersuchung der Unternehmensberatung Wolk & Partner bestätigt. Das Unternehmen befragte 579 Werkstätten und Zubehörhändler aus den Bereichen Pkw und Motorrad zu 60 Ölmarken. Danach schnitt Motul nicht nur bei den Merkmalen Produktqualität, Produktpalette und -sortiment sowie Preis-Leistungs-Verhältnis am besten ab. Auch hinsichtlich Rendite, Lieferzeit und -fähigkeit sowie Fachhandels- und Werkstatttreue ist Motul die Nummer eins. In Sachen technisches sowie kaufmännisches Training bekam der Schmierstoffspezialist ebenfalls gute Noten.

1a Werkstattservice

Wie die Wolk-&-Partner-Studie weiter aufzeigt, liegt Motul in Sachen Bekanntheit bei Umwelt- und Entsorgungskonzepten mit Abstand vor den Wettbewerbern. So hat die Premiummarke seit Einführung ihres Umweltberatungskonzepts „Das Grüne Dach“ im Jahr 1990 ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich Umwelt. Allein zwischen 2005 und 2008 hat sich die Zahl der Teilnehmer von 1.400 auf 2.800 verdoppelt. Ebenfalls top ist Motul laut der Studie hinsichtlich der Kriterien Marke, Produkte und Mitarbeiter.

Besonders gute Bewertungen erhielt die französische Marke von den befragten Werkstatt- und Zubehörhändlern bezüglich Erreichbarkeit der Zentrale, Vertrauen in die Marke, Zuverlässigkeit, Motivation der Mitarbeiter, Berechenbarkeit und Verlässlichkeit bei Zusagen sowie Mitarbeiterkompetenz in kaufmännischen und Marketingfragen. Der Schmierstoffhersteller rangiert laut Studie heute bei freien Werkstattsystemen – vor allem bei Bosch-Service und 1a Autoservice – mit einem Distributionsgrad von insgesamt 32,1 Prozent sowie im Motorradhandel von 29,4 Prozent an erster Stelle. Im Bereich Zubehörhandel liegt Motul immerhin auf dem dritten Platz mit einem Marktanteil von 13,4 Prozent.

Klar auf Wachstum ausgerichtet sind die Kölner vor allem im Segment Autohaus. Hier ist die Marke derzeit noch unterrepräsentiert und möchte auch künftig wachsen. Dabei liegt das Augenmerk des Familienunternehmens auf einer stetigen Verbesserung und wachsenden Innovationsfähigkeit. „Gerade im Zeitalter von Fusionen und Übernahmen werden wir alles daran setzen, damit Motul dank eines hohen Maßes an Flexibilität, Kompetenz und Nachhaltigkeit zur Spitze der Öllieferanten gehören wird“, bringt es Klein auf den Punkt.

Steffen Dominsky

(ID:294237)