Gebrauchtwagen Nachfrage hält sich nur leicht im Plus

Von Andreas Grimm 1 min Lesedauer

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Das Geschäft mit Gebrauchten ist im Gesamtjahr wesentlich agiler als im Neuwagengeschäft. Doch im November gab es auch für dieses Geschäftsfeld einen Dämpfer.

DAs Gebrauchtwagengeschäft verlief im November deutlich zäher als im Rest des Jahres.(Bild:  Achter – VCG)
DAs Gebrauchtwagengeschäft verlief im November deutlich zäher als im Rest des Jahres.
(Bild: Achter – VCG)

Der Gebrauchtwagenmarkt hat sich in Deutschland im November abgeschwächt. Wie aus den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts hervorgeht, fanden im vergangenen Monat 532.667 Pkw einen neuen Halter. Das waren zwar noch 0,3 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. In den Monaten zuvor war das Wachstum deutlich stärker ausgefallen, im Oktober sogar zweistellig.

Auch in der Gesamtjahresbetrachtung zeigt sich der Gebrauchtwagenmarkt wesentlich agiler als im zurückliegenden Monat. In den bisherigen elf Monaten des Jahres wurden 6,03 Millionen Pkw umgeschrieben. Das sind 7,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Für eine gewisse Beruhigung am Gebrauchtwagenmarkt spricht auch die aktuelle Entwicklung der Angebotspreise. Die sind laut der Onlineplattform Mobile.de zuletzt stabil geblieben. Positiv für die Verkäufer ist zudem, dass die Standzeiten im Schnitt weiter sinken – auf jetzt noch 94,8 Tage (-1,4 %). Gleichzeitig sinkt das Durchschnittsalter der Gebrauchtwagen. Statistisch sind seit ihrer Erstzulassung derzeit 44,2 Monate vergangen. Besonders stark zeigte sich dieser Trend in der oberen Mittelklasse. Hier ging das Alter von 51,4 Monate auf 47,9 Monate zurück (- 6,9 %).

Im Nutzfahrzeugsektor ist die Nachfrage dagegen weiterhin hoch. Die Umschreibungen bei den Lkw legten um 5,0 Prozent auf 34.694 Einheiten im Vergleich zum Vorjahresmonat zu. Im Gesamtjahresverlauf sind die Umschreibungen in dieser Fahrzeugklasse sogar fast 10 Prozent im Plus (bei 394.827 Einheiten).

Aber auch in den volumenschwächeren Nutzfahrzeugsegmenten ist die Nachfrage noch ordentlich. Die Umschreibungen der Zugmaschinen legten um 2 Prozent zu (10.035 Einheiten), Omnibusse wechselten 393 Mal den Halter (+1,3 %). In beiden Klassen war die Dynamik im Gesamtjahr allerdings höher.

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