Stellantis Nächste Margen-Klatsche für die Händler

Von Jens Rehberg

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Die Stellantis-Partner kennen das Spiel bereits: kommt ein neues Modell, klingelt umgehend eine Nachricht mit korrigiertem Vertragsanhang in der Mailbox, die frohen Mutes darüber informiert, dass sich weitere Margen-Prozente verabschiedet haben.

Die Jeep-Partner haben in der Zusammenarbeit mit Stellantis mit einer vielfältigen Problemlage zu kämpfen.(Bild:  Rehberg / VCG)
Die Jeep-Partner haben in der Zusammenarbeit mit Stellantis mit einer vielfältigen Problemlage zu kämpfen.
(Bild: Rehberg / VCG)

Bei dem neuen kleinen Jeep-SUV, das laut Hersteller zum Bestseller des Fabrikats in Europa werden soll, bleiben den Händlern nur noch vier Prozent Grundmarge. Wie der Jeep-Markenchef in Deutschland, Luigi Saia, an die Vertriebspartner schreibt, kommt hierzu lediglich ein weiteres Prozent in Abhängigkeit von Qualifizierungsmaßnahmen des Vertriebspartners zum „Geprüften Automobilverkäufer“.

Damit wird die Marge des Jeep Avenger nochmals zwei Prozentpunkte geringer ausfallen als die zuletzt auf sechs Prozent gekürzte Grundmarge für den neuen Grand Cherokee, dessen Markteinführung erst kürzlich ein weiteres Mal auf März 2023 verschoben wurde. Die Standard-Grundmarge des aktuellen Jeep-Händlervertrages liegt eigentlich bei elf Prozent.