Neu bei BMW: Radarsensoren dürfen nun doch überlackiert werden

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Mehrere Vorträge beschäftigten sich mit den Herausforderungen, die die Elektromobilität mit sich bringt. Harald Eder von Dekra erklärte detailliert die Anforderungen an die Werkstattmitarbeiter durch die neuen Antriebssysteme. Johannes Müller von der TAK schilderte, welche Schulungen die Mitarbeiter benötigen, damit sie an Hochvoltfahrzeugen arbeiten dürfen. Und Michael Zierau vom ZKF erklärte den Teilnehmern, was sie in ihren Betrieben für bauliche Vorkehrungen schaffen müssen. Vor allem der erhebliche Platzbedarf des Quarantäneplatzes, an dem verunfallte Elektrofahrzeuge abgestellt werden, sorgte hier für Aufsehen.

Leichte Karosseriewerkzeuge aus Kohlefaser

Viel Aufmerksamkeit zog auch die Präsentation von Carbon, einem der Partner der Würzburger Karosserie- und Schadenstage, auf sich. Der Experte für Außenhautinstandsetzung präsentierte in Würzburg erstmals sein neues Reparaturkonzept CBR, das das bislang vermarktete Miracle-System ablöst. Die CBR-Werkzeuge bestehen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff und sind dadurch deutlich leichter als die bisherigen Komponenten, und die Reparatur soll laut Unternehmensangaben zudem schneller gehen. Weitere Praxisvorführungen kamen von den Unternehmen Bosch, Hella Gutmann und Mahle, die ihre Systeme für die Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen vorstellten. Insgesamt boten die Würzburger Karosserie- und Schadenstage nicht weniger als 17 Vorträge, Livepräsentationen und Podiumsdiskussionen an.

Die Würzburger Karosserie- und Schadenstage haben sich in den letzten Jahren zum wichtigsten Kongress für die Unfallreparaturbranche entwickelt und zuletzt mehr als 1.000 Fachbesucher nach Würzburg gelockt. Ursprünglich für März 2020 geplant, mussten sie wegen der Corona-Pandemie verschoben werden und fanden nun am 11. und 12. September statt – und zwar als Hybrid-Event mit einer Präsenzveranstaltung in Würzburg und einer parallelen Liveübertragung im Internet.

Bedürfnis nach Live-Kommunikation wächst

Mit einem umfassenden Hygienekonzept hat der Veranstalter, die Vogel Communications Group mit ihrer Medienmarke »Fahrzeug + Karosserie«, die Gesundheit der aus ganz Deutschland angereisten Teilnehmer sichergestellt. In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Würzburg konnte die Tagung trotz der in Würzburg geltenden Kontaktbeschränkungen durchgeführt werden. Eine Beschränkung der Teilnehmerzahl war leider unumgänglich.

Für Ingo Mahl, Chief Product Officer bei der Vogel Communications Group, zeigt das trotzdem, dass Live-Events auch unter Corona-Bedingungen eine Zukunft haben: „Das Bedürfnis im Kfz-Gewerbe nach persönlicher Begegnung wächst. Nach vielen Monaten des nahezu vollständigen Fehlens von Livekommunikation und persönlichem Austausch hat die Vogel Communications Group mit den Würzburger Karosserie- und Schadenstagen erfolgreich gezeigt, dass wir dies wieder ermöglichen können. Mit einem Hygienekonzept, das höchsten Ansprüchen genügt, um die Gesundheit der Teilnehmenden zu gewährleisten! Zugleich bieten wir für alle, die nicht persönlich teilnehmen können, ein digitales Livestreaming der Veranstaltung an, um dem Event online zu folgen.“

Die Würzburger Karosserie- und Schadenstage wurden veranstaltet von der Vogel Communications Group und unterstützt von den Partnern Automechanika, Carbon, DAT und Dekra. Alle Vorträge der Veranstaltung sind im Internet abrufbar. Die WKST 2021 sollen dann wieder planmäßig am 26. und 27. März in Würzburg stattfinden.

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