Versicherung/Autohaus-Police OCC versichert auch Oldtimerbetriebe

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Seit Jahresbeginn versichert OCC nicht mehr nur Oldtimer, sondern auch auf diese Fahrzeuge spezialisierte Kfz-Betriebe. Damit schließt der Versicherer eine häufig beklagte Marktlücke. Als Risikoträger fungiert die Allianz. »kfz-betrieb« erklärt die Besonderheiten.

Bei konventionellen Autohaus-Policen bleiben Besonderheiten des Oldtimergeschäfts oft unberücksichtigt oder Fahrzeuge älter als 20 Jahre gänzlich ausgenommen.(Bild:  Peter Diehl)
Bei konventionellen Autohaus-Policen bleiben Besonderheiten des Oldtimergeschäfts oft unberücksichtigt oder Fahrzeuge älter als 20 Jahre gänzlich ausgenommen.
(Bild: Peter Diehl)

Arbeiten an historischen Fahrzeugen und Autohaus-Police – nur selten passt das zusammen. Meist sind die Deckungssummen pro Fahrzeug auf einen fünfstelligen Betrag begrenzt, Besonderheiten dieses Geschäfts nicht berücksichtigt oder Fahrzeuge älter als 20 Jahre gänzlich vom Versicherungsschutz ausgenommen. In diese Lücke sprang kürzlich der Oldtimerversicherer OCC Assekuradeur GmbH, kurz OCC. Sein Versicherungsprodukt heißt schlicht OCC Handel- und Handwerkversicherung. Zielgruppe sind Betriebe, die sich hauptsächlich mit historischen oder Liebhaber-Fahrzeugen beschäftigen.

Offiziell wird die Pflichtversicherung für Kfz-Betriebe als Autohaus-Police bezeichnet. Sie besteht typischerweise aus mehreren Sparten, unter anderem Betriebshaftpflicht und Handel/Handwerk. Im Sprachgebrauch hat sich jedoch auch für das Gesamtpaket Handel/Handwerk durchgesetzt. „Deshalb und weil wir nicht das klassische Autohaus als Versicherungsnehmer im Fokus haben, verwenden auch wir die Bezeichnung Handel- und Handwerkversicherung“, erklärt Marco Wenzl, zuständiger Mitarbeiter des Versicherers.